Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Intel-Chef Pat Gelsinger verlässt Halbleiterkonzern

Der Chef des strauchelnden Intel-Konzerns, Pat Gelsinger, tritt überraschend zurück. Der Manager habe zum 1. Dezember das Unternehmen verlassen und sei damit aus dem Vorstand ausgeschieden, teilte der Halbleiter-Riese im kalifornischen Santa Clara mit.
© (Quelle: Intel)

Bis ein Nachfolger gefunden ist, soll die Doppelspitze aus David Zinsner und Michelle Johnston Holthaus die Geschäfte bei Intel führen. Zinsner verantwortet bislang das Finanzressort, während Holthaus in einer neu geschaffenen Position die Leitung mehrerer Intel-Sparten übernimmt.

Gelsinger verlässt Intel inmitten turbulenter Zeiten. Der Manager kam 2021 als Sanierer zu Intel zurück und hatte seither versucht, den Konzern mit neuen Technologien und Werken bei zeitgleichem Sparkurs auf Vordermann zu bringen. So sollen früheren Angaben zufolge rund 15.000 Arbeitsplätze oder etwa 15 Prozent der Belegschaft wegfallen.

Als Teil der Sparmassnahmen hatte der Konzern im vergangenen Quartal zudem beschlossen, den Bau einer geplanten Chipfabrik bei Magdeburg um voraussichtlich zwei Jahre aufzuschieben.

Intel dominierte einst den Halbleiter-Markt, kämpft aber seit Jahren mit Problemen. Vor allem im Geschäft mit Chips für Künstliche Intelligenz eroberte der Grafikkarten-Spezialist Nvidia eine Spitzenposition.

Management
Anzeige

Neueste Beiträge

UMB als erster Cisco Managed Service Practice Maturity Expert der Schweiz ausgezeichnet
Cisco hat UMB als ersten Schweizer Partner im Rahmen des neuen Cisco 360 Partner Programms mit dem Managed Service Practice Maturity Expert Status – vormals Gold Provider – ausgezeichnet.
2 Minuten
27. Apr 2026
Vodafone peppt seinen Chatbot mit generativer KI auf
Der Chatbot Tobi von Vodafone wird mit generativer KI von Google ausgestattet und soll so helfen, Kundenanfragen eigenständig schneller, präziser und empathischer zu beantworten.
3 Minuten
27. Apr 2026
Swisscom: Geopolitik und KI verschärfen die Bedrohungslage
KI-basierte Angriffe werden präziser, Hacker-Gruppen arbeiten immer professioneller und Sicherheitsrisiken in globalen Lieferketten nehmen weiter zu. Die neue Ausgabe des «Cybersecurity Threat Radar 2026» zeigt ein verschärftes Lagebild gegenüber 2025.
3 Minuten
27. Apr 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«Swiss IT-Studie» - KI im Business - Computerworld Ausgabe 1/2026
Am Thema KI kommt niemand mehr vorbei. Das sehen auch die befragten Schweizer Unternehmen. Wo und wie man diese einsetzen könnte und welchen Nutzen damit verbunden ist, da scheiden sich die Geister. Die Schweiz im KI-Dilemma?
2 Minuten
EU will Bearbeitungsgebühr für billige Online-Importe
Chinesische Onlinehändler schicken jeden Tag tausende Päckchen mit billigen Artikeln nach Europa. Die EU will den daraus resultierenden steigenden Kosten mit einer Abgabe für die Bearbeitung begegnen.
2 Minuten
6. Apr 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige