Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Bundesrat will mehr Zusammenarbeit in der digitalen Transformation der Bundesverwaltung

Der Bundesrat hat Eckwerte festgelegt, um gemeinsame Lösungen in der digitalen Transformation der Bundesverwaltung zu fördern. Unter anderem sollen neu alle Projekte über einer Million Franken auf Synergien geprüft werden.
© Admin.ch

Die Bundeskanzlei hat den Auftrag erhalten, dem Bundesrat bis Ende 2026 die nötigen rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Änderungen zu beantragen.

Der Bund steuert die digitale Transformation seit fünf Jahren nach einem Lenkungsmodell, das damals neu eingeführt wurde. Am 1. Januar 2021 nahm der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (Bereich DTI) bei der Bundeskanzlei seine Arbeit auf. Nun hat der Bundesrat die nächste Weiterentwicklung beschlossen: Ziel ist ein Paradigmenwechsel von heute mehrheitlich individuellen Digitalisierungslösungen zu mehr Zusammenarbeit und deutlich mehr gemeinsamen Lösungen. Dank den Anpassungen können die Bundesämter bereits bestehende Leistungen künftig einfacher wiederverwenden und damit auch Kosten sparen. Zudem werden die Prozesse in der Verwaltung schlanker.

Synergieprüfungen und einfacheres Lenkungsmodell

Mit folgenden zwei Hauptelementen soll dieses Ziel erreicht werden:

1.   Systematische Nutzung von Synergien: Für alle Projekte mit einem Gesamtvolumen ab einer Million Franken werden sogenannte Synergieprüfungen eingeführt. Das jeweils zuständige Departement soll künftig prüfen, ob es für ein betreffendes Projekt nicht schon bestehende, gemeinsame Lösungen gibt. Zudem prüft das Departement, ob das Projekt Standards einsetzt. Bei Grossprojekten ab fünf Millionen Franken Gesamtvolumen übernimmt der Bereich DTI diese Prüfung. Die Mittel für die Projekte werden erst freigegeben, wenn sie die Synergieprüfung durchlaufen haben.

2.   Schnellere Entscheidungen im Lenkungsmodell: Der Bundesrat will klarer festlegen, welche Gremien für welche Entscheide zuständig sind und damit die digitale Transformation beschleunigen (unter anderem durch weniger interne Konsultationen). Somit kann sich auch der Digitalisierungsrat Bund stärker auf strategische Fragen konzentrieren. Zudem soll der Weg zu gemeinsamen Lösungen, von denen mehrere Bundesämter profitieren, vereinfacht werden.

Anpassung der rechtlichen Grundlagen bis Ende 2026

Der Bundesrat hat der Bundeskanzlei den Auftrag erteilt, ihm bis Ende 2026 die nötigen rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Änderungen zu beantragen. Das wird insbesondere eine Änderung der Digitalisierungsverordnung DigiV zur Folge haben.

Digitalisierung Egov
Anzeige

Neueste Beiträge

Rundum smart im eigenen Heim - Smarthome
Das Smarthome hält mit all seiner Vielfalt und Funktionalität Einzug in unser tägliches Leben – von der Sicherheitskamera über automatische Türschlösser bis hin zu Rasenmäherrobotern. Wir zeigen, worauf es beim Kauf ankommt, inklusive Produktempfehlungen.
13 Minuten
17. Aug 2026
Weltweite Smartwatch-Verkäufe sind weiter gestiegen
Die weltweiten Verkäufe von Fitness-Trackern gingen im zweiten Quartal leicht zurück, während Smartwatches zulegen konnten. Die Käufer setzten vor allem auf günstige Fitness-Tracker und hochwertige Sportuhren, während Mittelklassegeräte weniger gefragt waren.
2 Minuten
17. Aug 2026
Nishan Ulagarajah übernimmt als CEO bei HELP Media AG
Die HELP Media AG stellt ihre operative Führung neu auf: Nishan Ulagarajah übernimmt die Funktion des CEO und damit die operative Leitung des Unternehmens. Andy Rauch bleibt Verwaltungsratspräsident und konzentriert sich künftig verstärkt auf Strategie, Partnerschaften und die Weiterentwicklung neuer Geschäftsfelder.
2 Minuten
17. Aug 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Alte Smartphones statt neue Rechenzentren - Alessandro De Carli, Acurast Association
Braucht es immer mehr leistungsfähige Rechenzentren? Nicht unbedingt, sagt Alessandro De Carli, Präsident der Acurast Association und CEO der Papers AG. Statt neue Server zu bauen, nutzt seine Plattform Acurast die Rechenleistung ausrangierter Smartphones. Im Interview erklärt er, weshalb darin enormes Potenzial für nachhaltiges Cloud Computing steckt.
6 Minuten
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige