Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Apple kündigt US-Investition von 500 Milliarden Dollar an

Apple stellt nach Donald Trumps Ankündigung von Importzöllen eine Investition von mehr als 500 Milliarden Dollar in den USA in Aussicht. Der iPhone-Konzern will dabei in den kommenden vier Jahren mehr als 20'000 Beschäftigte einstellen.
© (Quelle: Jonathan Weiss / shutterstock.com)

Trump hatte kurz nach seinem Amtsantritt als US-Präsident zusätzliche Zölle auf Waren aus China angekündigt. Das könnte auch iPhones und andere Apple-Geräte treffen.

Allerdings zeigte sich Trump traditionell bereit zu Entlastungen bei Investitionen in den USA. Er hatte bereits nach einem Treffen mit Apple-Chef Tim Cook vergangene Woche von einer Investitionszusage des Konzerns in Höhe von hunderten Milliarden Dollar gesprochen.

Apple baute in den vergangenen Jahren zwar auch die Produktion in Indien und Vietnam aus - doch der Grossteil der Geräte des Konzerns wird nach wie vor in China gebaut. In Trumps erster Amtszeit hatte sich Apple erfolgreich gegen drohende Zusatzzölle auf seine Computer-Uhren zur Wehr gesetzt

Schon 2021 eine Riesen-Investition angekündigt

Der iPhone-Konzern spricht nun von seiner «bisher grössten Investitionszusage». Das Engagement von 500 Milliarden US-Dollar umfasse auch Zulieferungen aus US-Bundesstaaten.

Unklar blieb zunächst, wie viel genau neue Zusagen ausmachen: Apple hatte bereits 2021 angekündigt, in den USA binnen eines halben Jahrzehnts 430 Milliarden Dollar zu investieren. In seiner ersten Amtszeit stellte Trump die schon seit 2013 laufende Produktion von Apples Mac-Computern in Texas als seine Errungenschaft dar.

«Wir sind optimistisch, was die Zukunft amerikanischer Innovationen angeht, und wir sind stolz darauf, mit diesem 500 Milliarden Dollar schweren Engagement für die Zukunft unseres Landes auf unseren langjährigen Investitionen in den USA aufzubauen», wurde Cook einer Apple-Mitteilung zitiert. Trump schrieb auf seiner Online-Plattform Truth Social, der Grund für Apple Investition sei «der Glaube daran, was wir machen».

Die 20'000 Beschäftigte, die Apple in den kommenden vier Jahren in den USA neu einstellen will, sollen unter anderem Chips entwickeln sowie an Software und Künstlicher Intelligenz arbeiten.

Apple
Anzeige

Neueste Beiträge

Bessere Qualität der swisstopo Geodaten dank neuer Luftbildkameras
Zum Start der Flugsaison 2026 führt das Bundesamt für Landestopografie swisstopo eine Kamera neuster Generation für die Aufnahme von Luftbildern ein. Diese Weiterentwicklung dient der Erneuerung von Aufnahmesystemen, die das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben.
3 Minuten
26. Apr 2026
Auf deutschen Smartphones sind im Schnitt fast 50 Apps installiert
Der Bitkom hat eine Befragung durchgeführt, wie viele und welche Apps die Deutschen auf ihren Smartphones nutzen. Die Zahl hat gegenüber dem Vorjahr erneut zugenommen, wobei Messenger den Nutzern am wichtigsten sind.
2 Minuten
25. Apr 2026
Irgendwo im ­Nirgendwo
Manchmal braucht es einfach die genauen GPS-Koordinaten, um den eigenen Standort durchzugeben.
2 Minuten
26. Apr 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«Swiss IT-Studie» - KI im Business - Computerworld Ausgabe 1/2026
Am Thema KI kommt niemand mehr vorbei. Das sehen auch die befragten Schweizer Unternehmen. Wo und wie man diese einsetzen könnte und welchen Nutzen damit verbunden ist, da scheiden sich die Geister. Die Schweiz im KI-Dilemma?
2 Minuten
EU will Bearbeitungsgebühr für billige Online-Importe
Chinesische Onlinehändler schicken jeden Tag tausende Päckchen mit billigen Artikeln nach Europa. Die EU will den daraus resultierenden steigenden Kosten mit einer Abgabe für die Bearbeitung begegnen.
2 Minuten
6. Apr 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige