23.06.2005, 13:19 Uhr

Der USB-Stick für die IP-Telefonie

Dass die USB-Technik ein rasantes Tempo vorlegt bei der Entwicklung von immer trendigeren Anwendungen, verwundert kaum mehr.
Die kleinen und billigen Zubehörteile gehen millionenfach über den Ladentisch. Schweizweit das bekannteste Beispiel liefern die von Swissbit in Bronschofen fabrizierten Speicherschlüssel im Victorinox-Sackmesser. Jetzt hat die japanische Telefonie-Anbieterin «Anyuser Global» eine weitere frische Anwendung in einen USB-Stick gepackt. Imphon heisst der diesmal als Telefon konzipierte USB-Stick, der zumindest auf Windows-2000- und XP-Plattformen laufen soll.
Der Imphon wird zum Telefonieren einfach in einen USB-Port des PC oder Notebooks gesteckt. Dem Imphon wurde eine Software implementiert, die nach dem Andocken an irgendeine freie USB-Schnittstelle auf dem Display sichtbar wird. Über sie soll man dann nicht nur Telefonieren können, sondern auch Videokonferenzen mit immerhin sechs Teilnehmern aufbauen können. Als zusätzliche Funktionen verspricht die japanische Herstellerin, beispielsweise auch Chats und den Versand von SMS zu unterstützen. Das kleine Teil wird zusammen mit der natürlich nötigen Kopfhörer- und Mikrofon-Kombination geliefert. Der Preis liegt mit umgerechnet rund 45 Franken unerheblich über dem von komfortablen Speicher-Sticks.
Volker Richert


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