Energie 09.06.2023, 12:21 Uhr

ETH und EPFL gründen grüne Energie-Koalition

Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen verstärken ihre Anstrengungen für erneuerbare Energien. Gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wissenschaft und Industrie haben die ETH Zürich und die EPFL aus Lausanne eine Koalition für grüne Energie lanciert.
ETH-​Präsident Joël Mesot (r.) und EPFL-​Präsident Martin Vetterli (l.) lancieren gemeinsam mit Partnern eine grüne Energie-​Koalition
(Quelle: Fred Merz/Lundi13/EPFL)
Öffentlich vorgestellt wurde die «Coalition for Green Energy and Storage» am Donnerstag am Swiss Economic Forum in Interlaken. Ziel sei es, innert nützlicher Frist Lösungen für die Speicherung und den Transport erneuerbarer Energieträger voranzutreiben, teilten die Hochschulen mit.
Rund 20 Partner und Industrieunternehmen haben laut den Hochschulen bereits ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. Dazu gehören untere anderen die Fluggesellschaft Swiss, der Energiedienstleister Alpiq und die SBB.

Neue technische Lösungen

Mit neuen technischen Lösungen wolle die Koalition zusätzliche Möglichkeiten schaffen, um die saisonalen Unterschiede in der Stromproduktion mittels Energiespeicherung in der Schweiz und in Europa zu nutzen, so die Hochschulen. So werde auch die Versorgungssicherheit der Schweiz verbessert.
Die Koalition wird bis Ende 2023 formell gegründet, um Anfang 2024 die ersten Projekte zu starten. Auf Basis bestehender Technologien werden demnach Forschungsplattformen im Megawatt-Bereich gebaut, die ab 2028 produktiv sein sollen. Für dieses Vorhaben rechnen die Hochschulen in einer ersten Phase mit einem benötigten Budget von rund 100 Millionen Franken.



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