07.04.2017, 09:50 Uhr

Microsoft sorgt für Klarheit über gesammelte Daten in Windows 10

Microsoft gibt seinen Nutzern mit dem neuen Creators Update erstmals die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welche Daten an den Hersteller übermittelt werden. Ganz abstellen kann man die Datensammlung allerdings nicht.
Dass Microsoft mit Windows 10 Nutzerdaten sammelt, ist hinreichend bekannt. Um welche Daten es sich allerdings genau handelt, haben die Redmonder jetzt zum ersten Mal detailliert angegeben. Ausserdem kann der Nutzer seit dem Creators Update nun die Menge der übertragenen Daten auf ein Minimum reduzieren. Diese Daten würden zur Diagnose und für Verbesserungszwecke benötigt, heisst es von den Redmondern. Damit reagiert das Unternehmen auf die Kritik an seiner mangelnden Informationspolitik bei diesem Thema. Das Unternehmen sammelt in Windows 10 Daten aus folgenden Kategorien:
  1. Allgemeine Daten (Betriebssystem, User-ID, Geräte-ID, etc.)
  2. Informationen zur Hardware, zur Konnektivität und zur Konfiguration
  3. Produkt- und Servicenutzung
  4. Produkt- und Serviceperformance
  5. Individuelle Softwareeinstellungen
  6. Infos zur Mediennutzung
  7. Browserdaten und Suchanfragen
  8. Informationen zur Spracheingabe und Eingabe über die Handschrifterkennung
  9. Informationen über die erworbene Lizenz und das Kaufdatum

 Die Datensammlung lässt sich auf ein Minimum reduzieren

Die Sammelwut von Microsoft lässt sich mit dem neuen Creators Update weitgehend einschränken. Ganz zu vermeiden ist die Datenübermittlung allerdings nicht. Selbst wenn man alle Optionen deaktiviert, werden einige wenige Basisdaten an Microsoft gesendet. Hierbei handelt es sich etwa um Informationen über das verwendete Gerät und die darauf installierte Software.


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