Digitale Visitenkarten 13.07.2020, 12:45 Uhr

Das Wichtigste rund um vCards

Eine edle und womöglich geprägte Visitenkarte schindet Eindruck. Doch auch sie ist nicht gegen die Digitalisierung gefeit. Wir erklären, wie Sie vCards erstellen – auch mit QR-Code.
Der Standard beim Austausch von digitalen Visitenkarten nennt sich vCard
(Quelle: Bruno / Germany / Pixabay )
Standards sind grossartig. Es kann gar nicht genug davon geben. Sie ermöglichen es zum Beispiel bei Computerdateien, dass wir über verschiedene Programme und Plattformen hinweg Daten tauschen, ohne uns dabei Sorgen über die Kompatibilität zu machen. Deshalb hat heute fast jede PC-Nische ihren eigenen Standard – und mag sie noch so unbedeutend scheinen.
Der Standard beim Austausch von digitalen Visitenkarten nennt sich vCard. Dabei handelt es sich um eine sehr einfach gestrickte Textdatei, die auf .vcf endet. Das Beispiel in Bild 1 zeigt eine Adresse im vCard-Format. Sie enthält den Namen der Firma und der Person, die Wohn- und E-Mail-Adresse sowie zwei Telefonnummern.
Bild 1: Eine vCard ist eine einfach gestrickte Textdatei mit zusätzlichen Informationen
Quelle: NMGZ
Der Aufbau dieser Visitenkarte ist klar definiert. Wenn Sie also eine vCard zugeschickt bekommen und in Ihr Adressbuch einfügen, landet die Strasse genau im richtigen Feld – und nicht etwa in jenem mit der Telefonnummer. Und wenn nur eine Telefonnummer in der vCard genannt wird, es dazu aber zwei Felder in der Software gibt, bleibt ein Feld einfach leer. Der Umgang mit diesem Format könnte einfacher nicht sein.
Tipp: Eine vCard lässt sich vorab in nahezu jeder Textverarbeitung als Textdatei öffnen. Wenn Sie an ihrem Ende einen riesigen Zahlensalat sehen, handelt es sich dabei um das Foto des Kontaktes, ein Logo oder ein anderes grafisches Element. Diese Bilder können am Zielort ebenfalls übernommen werden, aber es gibt leider keine Garantie dafür – denn das hängt einzig vom Verständnis der Software ab.


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