Schweizer fürchten den leeren Smartphone-Akku

Der schnell entladene Akku stört am meisten

Schweizer stört laut Umfrage am meisten die schnelle Handy-Akku-Entladung (63%), wenn sie fast keinen Akku mehr haben (40%), oder die Tatsache, dass ihr Akku nicht einmal einen ganzen Tag hält (40%). 30% der Europäer stören sich zudem an überhitzten Batterien, in der Schweiz sind dies 22%.
Das Schlimmste für Schweizer ist, dass sie ohne Akku in Notfällen niemanden anrufen könnten (60%) und es schmerzt, möglicherweise einen Anruf einer geliebten Person zu verpassen (15%).

Die letzten fünf Prozent

Sollte der Akku-Stand unter die 5-Prozent-Marke fallen, regieren Schweizer laut Umfrage wie folgt:
  • Platz 1 (57%): sofort Stromsparmodus aktivieren
  • Platz 2 (43%): Wi-Fi und Bluetooth deaktivieren
  • Platz 3 (33%): Freund/in oder Kollegen anrufen und mitteilen, dass der Akku bald leer ist
  • Platz 4 (31%): Handy ausschalten
  • Platz 5 (27%): Freund/in oder Kollegen eine WhatsApp-Nachricht senden
Die Top 5 der Schweizer sind ebenfalls die meistgenannten Aktivitäten aller befragten Europäer.

Keinen Kaffee für Ladegerät

Europäer sind dann doch lieber ohne Akku, anstatt etwas dagegen zu unternehmen. Am ehesten fragen sie jemanden, ob sie dessen Telefon ausleihen können (27%) oder kaufen sich ein neues Ladegerät, auch wenn schon zahlreiche davon zu Hause liegen (18%). Nicht infrage kommt, einen Fremden zu umarmen (5%) oder gar 20 Franken zu bezahlen (5%).
Am spendierfreudigsten sind die Italiener: 15% würden jemandem als Gegengeschäft für ein ausgeliehenes Ladegerät einen Kaffee bezahlen, in der Schweiz wären nur 7% dazu bereit. Hier belegen wir im europäischen Vergleich den letzten Platz.
Lightspeed Research führte diese Studie im Auftrag von Huawei durch. Es wurden 1003 Personen in der Schweiz im Alter zwischen 18 und 55 Jahren befragt.


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