Schweizer wollen im Home Office bleiben

Autonomie im Home Office beliebt

Auch das hat die Studie von FHNW und ZHAW gezeigt: Die grosse persönliche Autonomie im Home Office und die gleichzeitige enge Einbindung ins Team sind für das Wohlbefinden bei der Arbeit zu Hause besonders wichtig. Diese gewonnene Autonomie möchten die Erwerbstätigen auch nach der Krise beibehalten.
Sollte sich zeigen, dass die Produktivität auch im Home Office sichergestellt werden kann, dann könnte eine allfällige Einschränkung dieser neu gewonnenen Freiheit zu einem Motivationsverlust führen, so die Befürchtung. Es sei darum davon auszugehen, dass der Druck steigen werde, auch nach der Corona-Krise Home Office als gleichberechtigte oder gar als Normalarbeitsform zuzulassen.

Mangelnder sozialer Austausch und Quality Time

Aber die Home-Office-Situation ist nicht nur eitel Sonnenschein. Denn gleichzeitig vermissen die Befragten den regelmässigen sozialen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Die Präsenz am Arbeitsplatz sollte daher vermehrt als Quality Time genutzt werden, schlagen die Studienautoren vor. On-site-Arbeitsmeetings werden gemäss den Forschern auch in Zukunft wichtig bleiben für den Aufbau tragfähiger und belastbarer Arbeitsbeziehungen.
Das PDF der Studie lässt sich unter diesem Link beziehen.


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