Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Erfolgreicher Schlag gegen illegale Marktplätze im Darknet

Der finnische Zoll, die schwedische Polizei und globale Ermittlungsbehörden haben zwei Darknet-Marktplätze wegen illegalem Verkauf von Betäubungsmitteln über das TOR-Netzwerk geschlossen. Hinweise dazu lieferte unter anderem der Security-Anbieter Bitdefender.
Takedown des illegalen Marktplatzes
© (Quelle:  Finnische Zollbehörde)

Über die beiden Marktplätze Sipulitie und Tsätti liefen illegale Geschäfte mit Betäubungsmitteln in Millionenhöhe. Beide Plattformen wurden geschlossen. Aktuell laufen noch die Untersuchungen gegen Sipulitie und verknüpfte Plattformen. Weitere Informationen werden für die folgenden Monate erwartet. Behörden haben bereits Schlüsselfiguren hinter den Operationen ermittelt, wie den Administrator der Markplatz-Webseite sowie weitere Beteiligte. Zudem wurden mehrere Nutzer des Marktplatzes, darunter Anbieter sowie Kunden, anhand beschlagnahmter Daten identifiziert.

Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Einmal mehr zeigt der Fall, dass im Kampf gegen Cyberkriminalität nur eine internationale, interdisziplinäre Zusammenarbeit erfolgreich sein kann. Dazu Alexandru Cătălin Coșoi, Chief Security Strategist bei Bitdefender: «Wir sind hoch erfreut über die Abschaltung der beiden Marktplätze und beglückwünschen den finnischen Zoll, die schwedische Polizei sowie die beteiligten globalen staatlichen Ermittlungsbehörden und alle weiteren in die Untersuchungen involvierten Personen. Diese Operation ist ein Beleg dafür, wie wirksam eine Zusammenarbeit zwischen stattlichen Betrieben und privaten Anbietern von IT-Sicherheitslösungen ist, um illegale Online-Aktivitäten aufzudecken. Das Beispiel aus dem illegalen Handel mit Drogen und Betäubungsmitteln sendet eine Botschaft an Cyberkriminelle aus, die glauben, das Darknet verschleiere ihre Aktivitäten und garantiere ihnen Anonymität: Wenn sie das Ziel einer internationalen Anstrengung werden, können sie sich nicht mehr verstecken.»

Elite-Einheit gegen Cyberkriminalität

Bitdefender unterhält eine eigene verdeckt operierende Einheit, die sich auf fortschrittliche Cybersicherheitsforschung und -einsätze konzentriert. Das sogenannte Draco-Team wurde 2015 gegründet und arbeitet in Partnerschaft mit Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt, darunter Interpol, das F.B.I. und Europol EC3 zusammen. Die Elite-Einheit von Bitdefender nutzt fortschrittliche Techniken und Ermittlungen, um Cyberkriminalität zu stören, zu verhindern und zu untersuchen und kriminelle Infrastrukturen zu zerschlagen. Sie haben eine bedeutende Rolle bei der Zerschlagung einiger der produktivsten und bösartigsten Cyberkriminalitätsnetzwerke im Darknet gespielt.

Security & Compliance Gesellschaft
Anzeige

Neueste Beiträge

Die Top-500 der Computerworld mit den stärksten ICT-Firmen und Branchen der Schweiz - Computerworld Ausgabe 3/2026
Mit dem Ranking der 500 stärksten Schweizer ICT-Unternehmen, umfassenden Markt- und Spartenanalysen, fundierten Expertenmeinungen und aktuellen Interviews macht die neue Computerworld Ausgabe «TOP 500» die Branche transparent. 
2 Minuten
Smarte Städte: Stuttgart verdrängt München von der Spitze
Stuttgart ist die smarteste Stadt Deutschlands. Im Digital-Ranking des Bitkom löst die Schwabenmetropole München an der Spitze ab. Auf den dritten Platz kommt erneut Hamburg. Die grössten Aufsteiger sind Erlangen und Hildesheim.
4 Minuten
11. Sep 2026
Brack ruft Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W wegen Stromschlaggefahr zurück
In Zusammenarbeit mit den Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) ruft Brack den Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W zurück. Es besteht Stromschlaggefahr.
2 Minuten
11. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Cybersicherheit lebt vom Austausch - Global Cyber Conference 2026
Cyberangriffe machen weder an Landesgrenzen noch an Unternehmensmauern halt. Umso wichtiger ist der direkte Austausch zwischen Sicherheitsverantwortlichen, Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Global Cyber Conference 2026 in Zürich brachte mehr als 300 Fach- und Führungskräfte zusammen. Im Zentrum standen Cybersecurity, künstliche Intelligenz und Quantentechnologien.
6 Minuten
KI beschleunigt Cyberangriffe drastisch - Neue Studien warnen
Spezialisierte KI-Modelle finden Software-Schwachstellen inzwischen in nie dagewesener Geschwindigkeit und Menge.
4 Minuten
Burnout-Gefahr: Cybersecurity-Verantwortung bedrückt CEOs
Die Verantwortung für Cybersicherheit belastet deutsche Geschäftsführer nach einer Umfrage des Datensicherheitsanbieters Cohesity psychisch erheblich.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige