Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Post startet Härtetest für E-Voting

Die Schweizerische Post lanciert einen öffentlichen Sicherheitstest für ihr E-Voting-System. Im Rahmen des sogenannten Public Intrusion Tests dürfen IT-Spezialistinnen und -Spezialisten weltweit gezielt versuchen, in das System einzudringen.
Wer knackt das E-Voting-System der Schweiz? Für einmal sind Cyberangriffe explizit erwünscht.
© (Quelle: EMGenie)

Mit dem Start des Public Intrusion Tests (PIT) lädt die Schweizerische Post Fachleute weltweit ein, das E-Voting-System aktiv auf Sicherheitslücken zu testen. Dieser gezielte Härtetest ist ein integraler Bestandteil der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Systems und zielt darauf ab, Transparenz zu schaffen sowie das Vertrauen in digitale Abstimmungslösungen zu stärken.

Anmeldung für den Test

Interessierte Sicherheitsexpertinnen und -experten können sich ab sofort registrieren, um zwischen 28. Juli - 24. August aktiv am Test teilzunehmen. Das Ziel: das System zu kompromittieren, Schwachstellen zu identifizieren und diese verantwortungsvoll zu melden. Für entdeckte und bestätigte Sicherheitslücken winken Prämien im Rahmen eines Bug-Bounty-Programms.

Unter pit.evoting.ch stellt die Post ab heute bis zum 24. August ihre E-Voting-Umgebung für gezielte Angriffe bereit

Transparenz und Vertrauen

Die Post setzt auf maximale Transparenz – alle Bestandteile des Systems, der Quellcode sowie die Dokumentation stehen öffentlich zur Verfügung. Bereits im März 2023 wurde der Quellcode veröffentlicht und 2024 von unabhängigen Expertinnen und Experten umfassend analysiert.

Kontinuierliche Verbesserung

Seit der Sistierung früherer E-Voting-Projekte hat die Post das neue System von Grund auf überarbeitet. Der aktuelle Sicherheitstest ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Wiederzulassung von E-Voting in der Schweiz. Erkenntnisse aus dem Test sollen direkt in die Weiterentwicklung einfliessen.

Weitere Informationen unter Cyberangriff erwünscht: Post startet Härtetest für E-Voting-System

Datenschutz E-Voting
Anzeige

Neueste Beiträge

Starface-Gründer Florian Buzin zieht sich zurück
Nach mehr als 20 Jahren verabschiedet sich Florian Buzin Ende 2026 aus dem Unternehmen, das er selbst mit aufgebaut hat. Die Führung von Starface, Estos und Gamma Deutschland liegt bereits seit längerem bei einem fünfköpfigen Managementteam.
3 Minuten
13. Aug 2026
Honor stellt das Robot Phone offiziell vor
Mit dem Robot Phone bringt Honor in China ein neuartiges Smartphone-Konzept auf den Markt. Das Gerät hat einen ausfahrbaren Arm für die drehbare Kamera, die mit einem Gimbal stabilisiert wird.
2 Minuten
13. Aug 2026
10 Jahre Schweizer Robotikfirma KEMARO
KEMARO feiert sein 10-jähriges Bestehen. Was 2016 mit der Vision dreier Schweizer Ingenieure begann, industrielle Reinigung durch autonome Robotik neu zu denken, hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem international tätigen Technologieunternehmen entwickelt.
4 Minuten
14. Aug 2026

Das könnte Sie auch interessieren

«Sicherheit schafft Vertrauen auf digitalen Marktplätzen» - Mostafa Hassanin, SMG Swiss Marketplace Group
Millionen von Menschen in der Schweiz nutzen Online-Marktplätze wie Ricardo, tutti.ch, Homegate, ImmoScout24 oder AutoScout24. Mostafa Hassanin verantwortet als Group CISO/CSO der SMG Swiss Marketplace Group die Cybersicherheitsstrategie hinter diesen Plattformen. Dabei zeigt sich: KI wird dort eingesetzt, wo sie Risiken schneller erkennbar macht und den Schutz der Nutzer:innen konkret stärkt.
6 Minuten
Digital Business im Fokus: Wohin geht die Reise? - Computerworld Ausgabe 2/2026
Autonomie und Souveränität werden inzwischen als Schlagworte mindestens ebenso häufig verwendet wie Künstliche Intelligenz und Datenschutz. Automatisierung und die Transformation zu einer hohen Dichte an KI-Agenten in Unternehmen werden die Zukunft des Digital Business prägen. Daraus entsteht ein Mix, der spannender und komplexer nicht sein könnte. Die Digitalisierung hat Dimensionen erreicht, die sich - Ironie des Wandels - fast nur noch mit KI bewältigen lassen. Höchste Zeit also für einen Überblick. 
2 Minuten
Rohde & Schwarz bündelt Netzwerk- und Security-Geschäft - Business Moves
Rohde & Schwarz führt seine beiden Tochtergesellschaften LANCOM Systems und Rohde & Schwarz Cybersecurity zusammen. Per 1. Juli 2026 entsteht daraus die neue Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity GmbH. Ziel der Fusion ist es, das Angebot an Netzwerk- und Cybersicherheitslösungen unter einem gemeinsamen Dach auszubauen und das internationale Wachstum zu beschleunigen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige