23.10.2008, 16:03 Uhr
VMware lässt sich mit Microsoft-Tool verwalten
Microsoft hat die neue Version seines Adminstrations-Tools für virtuelle Umgebungen veröffentlicht. Zu den wesentlichen Neuerungen des "Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008" (SCVMM 2008) zählt die Unterstützung für Hyper-V, VMware ESX sowie neue Cluster-Funktionen von Windows Server 2008.
Hinsichtlich des eigenen Virtualisierungsportfolios der Redmonder zählt die Unterstützung für den Windows Server 2008 Hyper-V und den eigenständigen Hypervisor "Hyper-V Server 2008" zu den bedeutendsten Neuerungen. Damit deckt das Tool alle Server-Virtualisierungs-Produkte von Microsoft ab, nachdem die Vorgängerversion bereits den "Virtual Server" verwalten konnte.
Microsoft verfolgt ehrgeizige Ziele im Geschäft mit Virtualisierungs-Software. Windows soll inklusive ergänzender Angebote eine zentrale Position in den Rechenzentren einnehmen. Angesichts dieser Tatsache kommt der Öffnung von SCVMM 2008 gegenüber VMware grosse Bedeutung zu. Mit dem neuen Tool können Administratoren auch virtuelle Server auf Basis von VMware ESX verwalten. Dabei unterstützt das Produkt auch die unterbrechungsfreie Migration virtueller Maschinen (VM) auf andere Hardware. Dies ist eine Funktion, die Hyper-V bisher nicht bietet.
Zudem sieht die Anfang 2008 mit Citrix vereinbarte Partnerschaft vor, dass Microsofts Management-Werkzeug auch VMs auf Basis von XenServer verwalten kann. Eine Unterstützung für den Hypervisor des engen Microsoft-Partners wurde für die aktuelle Version nicht mehr realisiert, soll aber mit einer künftigen Ausgabe nachgereicht werden.
Zu den wesentlichen Optimierungen von SCVMM 2008, die das Tool zu einer zentralen Schaltstelle in virtuellen Umgebungen machen soll, zählt ausserdem die Unterstützung für High-Availability-Funktionen. So kann die Anwendungen Cluster von Hyper-V-Hosts erkennen und als eine Einheit verwalten.
Weiter Neuerungen von SCVMM 2008 sind:
o Performance and Resource Optimization (PRO): Diese Funktion kann dynamisch auf Ausfälle oder schlechte Konfigurationen durch Korrekturmassnahmen reagieren.
o Integration mit der Powershell zeigt für jeden Befehl die entsprechende Anweisung für die Kommandozeile an. Damit soll die Erstellung von Scripts erleichtert werden.
o Unterstützung für Windows Server 2008 und Vista als Gastbetriebsysteme sowie für deren Physical-to-Virtual-(P2V-) und Virtual-to-Virtual (V2V-)Migration.
o Integration mit der Powershell zeigt für jeden Befehl die entsprechende Anweisung für die Kommandozeile an. Damit soll die Erstellung von Scripts erleichtert werden.
o Unterstützung für Windows Server 2008 und Vista als Gastbetriebsysteme sowie für deren Physical-to-Virtual-(P2V-) und Virtual-to-Virtual (V2V-)Migration.
Link zum Artikel:
o SCVMM 2008