HP feiert 80-Jahr-Jubiläum und lanciert ein neues Security-Tool

3D-Druck als Treiber für die Zukunft

Wie die Keynote von EMEA-Chef Lazaridis schliesslich verdeutlichte, könnte dereinst auch der noch junge Markt des 3D-Drucks zum Kerngeschäft von HP gehören. Laut Angaben des Unternehmens wurden im vergangenen Jahr bereits mehr als 10 Millionen Teile mithilfe von HPs Multi Jet Fusion Technologie produziert. Zu den Anwendern gehört auch das Start-up Nivellmedical aus Härkingen. Das Jungunternehmen stellt herausnehmbare, transparente Zahnspangen – sogenannte Aligner – her. Diese kommen zum Einsatz, um die Zähne von Patienten in mehreren Zwischenschritten in die richtige Position zu bringen. Für die Herstellung jedes einzelnen Aligners braucht es ein hochpräzises, physisches Zahnstellungsmodell. Und dieses druckt Nivellmedical seit kurzem mithilfe eines HP Multi Jet Fusion 4200.
So sehen die Zahnspangen aus, die Nivellmedical auf Basis der Modelle aus den 3D-Druckern von HP fertigt
Quelle: HP
Gemäss Milan Stojanovic, Zahnarzt und Co-Gründer der Firma, kann er mit dem 3D-Drucker die physischen Zahnstellungsmodelle mit einer Genauigkeit von 50 bis 100 Mikrometer produzieren. Das entspreche einem Viertel der Dicke eines menschlichen Haares. Aber nicht nur das: «Wir konnten unsere Kosten für die Zahnstellungsmodelle massiv senken und die Produktionsgeschwindigkeit erhöhen», sagt Stojanovic. Deshalb lägen die Kosten für eine Behandlung mit herausnehmbaren Spangen auch rund 10 bis 20 Prozent unter jenen der klassischen Behandlungsmethode mit festgeklebten Spangen. Laut Stojanovic kann das beim Druck der Zahnstellungsmodelle nicht verwendete Material zudem vollständig wiederverwendet werden.


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