Swisscom spürt Gegenwind im Schweizer Kerngeschäft

Gewinnrückgang wegen Sondereffekten

Den Gewinnrückgang in der Gruppe erklärt Swisscom hauptsächlich mit verschiedenen Sondereffekten und der Währungssituation. Insbesondere ein Rechtsverfahren hatte im Vorjahr der Swisscom noch einen ausserordentlichen Ertrag beschert.
Auf vergleichbarer Basis habe der Betriebsgewinn nur um 0,8 Prozent abgenommen, schrieb Swisscom. Allerdings zeigte sich auch hier eine Schere: In der Schweiz nehmen die Margen ab, in Italien dagegen zu.
Gleichwohl habe der Rückgang im Schweizer Kerngeschäft mit dem laufenden Sparprogramm grösstenteils aufgefangen werden können, betonte das Unternehmen. Dessen Ziele seien sogar übertroffen worden. 2018 fielen in der Schweiz laut den Angaben 541 Vollzeitstellen weg. Rund 200 Personen erhielten eine Kündigung.
Das Sparprogramm, mit dem bis 2020 jährlich 100 Millionen eingespart werden sollen, wird wie geplant fortgesetzt. Das Unternehmen rechnet daher für 2019 mit einem leicht rückläufigen Stellenangebot in der Schweiz. Ein konkreter Abbauplan wird jedoch im Unterschied zu früher nicht mehr genannt.


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