Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Indiens Regierung weist Onlinedienst X zu Konto-Sperrungen an

Indien hat den Onlinedienst X nach dessen Angaben angewiesen, mehr als 8000 Nutzerkonten zu sperren. Das Unternehmen von Elon Musk sei mit den Forderungen nicht einverstanden, habe aber den Prozess eingeleitet, um die angegebenen Konten in Indien zu blockieren.
© (Quelle: Shutterstock / kovop)

Die Forderung Neu-Delhis zielt demnach auch auf internationale Nachrichtenorganisationen und andere prominente Nutzer. Bei Nicht-Befolgung drohten den lokalen Mitarbeitern erhebliche Geld- und Gefängnisstrafen, hiess es in der Erklärung.

«Die Sperrung ganzer Konten ist nicht nur unnötig, sondern kommt einer Zensur bestehender und zukünftiger Inhalte gleich und verstösst gegen das Grundrecht der freien Meinungsäusserung», hiess es weiter. Dies sei keine leichte Entscheidung. Es sei aber wichtig, die für den Informationszugang wichtige Plattform in Indien offen zu halten.

Der Schritt erfolgt inmitten heftiger Spannungen zwischen Indien und Pakistan im neu entfachten Kaschmir-Konflikt. Er ist offenbar Teil eines gross angelegten indischen Vorgehens gegen Onlinekonten von pakistanischen Politikern, Prominenten und Medienorganisationen. Am Vortag hatte der US-Konzern Meta bei Instagram eine prominente muslimische Nachrichtenseite in Indien auf Wunsch Neu-Delhis gesperrt.

Indien und Pakistan hatten ihre gegenseitigen Angriffe auch am Donnerstag fortgesetzt. Bei gegenseitigem Beschuss wurden dabei seit Mittwoch mindestens 47 Menschen getötet. Auslöser des Wiederaufflammens des Konflikts war ein Anschlag auf indische Touristen, bei dem am 22. April im indischen Teil Kaschmirs 26 Menschen erschossen wurden. Indien wirft Pakistan die Unterstützung des Anschlags vor, die pakistanische Regierung weist die Vorwürfe zurück.

X (Twitter)
Anzeige

Neueste Beiträge

KI hilft in Zukunft beim Müllsammeln im Meer
Ein neues Detektionssystem von Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), des Swiss Data Science Center und weiterer Schweizer Institutionen sowie der Universität Wageningen nutzt Künstliche Intelligenz (KI) und Satellitenbilder zur präzisen Ortung von Müllbergen im Meer.
3 Minuten
10. Mär 2026
Bundesrat will mehr Zusammenarbeit in der digitalen Transformation der Bundesverwaltung
Der Bundesrat hat Eckwerte festgelegt, um gemeinsame Lösungen in der digitalen Transformation der Bundesverwaltung zu fördern. Unter anderem sollen neu alle Projekte über einer Million Franken auf Synergien geprüft werden.
3 Minuten
10. Mär 2026
Gigaset setzt auf souveränes Mobile-OS aus der Schweiz
Der Hersteller aus Bocholt kooperiert mit dem Schweizer OS-Spezialisten Apostrophy. Ziel ist es, mobile Geräte für Behörden, regulierte Branchen und grosse Organisationen mit stärker kontrollierbaren Betriebssystemfunktionen auszustatten.
2 Minuten
10. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Neue KI-Modellarchitektur maximiert Erkennungsraten - Pressemitteilung
Upgrade von Retarus Intelligent Document Processing beschleunigt komplexe Supply-Chain-Prozesse.
4 Minuten
Swiss GRC im int. Marktüberblick zu Software für Governance, Risk und Compliance - Pressemitteilung
Swiss GRC aus Luzern ist im Governance, Risk, And Compliance Platforms Landscape, Q4 2025 von Forrester Research, Inc. vertreten – als einziges Unternehmen mit Hauptsitz in der DACH-Region.
3 Minuten
20. Jan 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige