5G-Versteigerung 06.07.2018, 10:49 Uhr

Comcom will 220 Millionen Franken für 5G

Die Eidgenössische Kommunikationskommission Comcom hat den Mindestpreis bei der Versteigerung der 5G-Mobilfunkfrequenzen festgelegt. Mindestens 220 Millionen Franken sollen demnach in die Staatskasse fliessen.
Für die begehrten 5G-Frequenzen sollen die Fernmeldefirmen mindestens 220 Millionen Franken hinblättern. Denn bei diesem Mindestpreis beginnt die Versteigerung der Comcom.
(Quelle: Swisscom)
Die Grundlage für die Datenautobahn der Zukunft im Mobilfunk geht ins Geld: Die Mobilfunkfrequenzen für die superschnelle Technik 5G kosten die Telekomkonzerne Swisscom, Sunrise und Salt mindestens 220 Milllionen Franken.
Dies hat die Eidgenössische Kommunikationskommission Comcom in ihren Bedingungen zur Versteigerung der Frequenzen festgelegt.
Die Auktion soll im nächsten Januar stattfinden. Die Telekomkonzerne können ihr Bewerbungsdossier bis zum 5. Oktober einreichen.

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Gewisse Frequenzen doppelt so teuer

Das Bieterrennen um die Frequenzen beginnt bei 220 Millionen Franken. Dies ist der Minimalpreis, wenn es für alle Frequenzen eine Nachfrage gibt. Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Es gab auch schon Versteigerungen, an denen Frequenzen liegen blieben und an den Bund zurückgingen.
Besonders gross dürfte das Gerangel um die Frequenzen von 700 Megahertz und von 3,5 bis 3,8 Gigahertz sein, die für die neue Mobilfunktechnik 5G sehr wichtig sind. Deshalb hat die Comcom bei den besonders attraktiven Frequenzen im 700 MHz-Band den Mindestpreis des Bundesrats verdoppelt.
«Frequenzen sind ein knappes, öffentliches Gut. Wer Frequenzen nutzen will, muss dafür Gebühren bezahlen», argumentiert die Comcom als Regulatorin: «Es ist jedoch nicht das Ziel der Comcom, einen möglichst hohen Auktionserlös zu erzielen.»
Im Vordergrund stehe eine gute Frequenzausstattung der Mobilfunkbetreiber und eine gute Versorgung des Landes mit qualitativ hochstehenden Telekomdiensten.


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