Tech-Giganten dominieren 02.07.2018, 10:37 Uhr

Das sind die teuersten Unternehmen der Welt

Erstmals finden sich unter den weltweit teuersten sechs Unternehmen ausschliesslich Digitalkonzerne. In die Top 100 schaffen es auch drei Vertreter aus der Schweiz.
Apple führt die Liste der weltweit teuersten Unternehmen an
(Quelle: Carles Rabada/Unsplash )
Auf den ersten sechs Plätzen der weltweit teuersten Unternehmen liegen aktuell erstmals ausschliesslich Digitalkonzerne, wie aus einer Analyse des Beratungs- und Prüfungsunternehmens Ernst & Young hervorgeht. Dominiert werden die Weltbörsen der Auswertung zufolge von den amerikanischen Tech-Giganten Apple, Amazon und Co. Angeführt wird das Ranking Ende Juni erneut von Apple – der iPhone-Hersteller ist momentan 905 Milliarden US-Dollar wert. Mit einem Börsenwert von 806 Milliarden US-Dollar zog der Online-Händler Amazon an der Google-Mutter Alphabet sowie an Microsoft vorbei auf Rang zwei. Der US-Konzern Facebook landet auf Platz 5. Unter den Top 10 finden sich zudem die chinesischen Internetriesen Alibaba und Tencent.

Europa gibt ab

Mit insgesamt 57 Unternehmen ist Nordamerika auf der Liste der 100 teuersten Firmen weltweit am stärksten vertreten. Dahinter liegen Europa und Asien mit 22 respektive 21 Konzernen. Gemäss Ernst & Young sind die europäischen Top-Konzerne insgesamt allerdings deutlich weniger wert als die Konkurrenz aus Nordamerika und China. Alle europäischen Unternehmen kämen zusammengezählt auf einen Börsenwert von 3,1 Billionen US-Dollar. Teuerstes europäisches Unternehmen ist laut Studie der niederländisch-britische Ölkonzern Royal Dutch Shell. Mit einem Marktwert von 293 Milliarden US-Dollar liegt dieser auf Rang 13.
Die asiatischen Unternehmen sind insgesamt 3,8 Billionen US-Dollar wert und die nordamerikanischen Konzerne kommen auf 12,8 Billionen US-Dollar. Dazu sagt Stefan Rösch, Partner und Leiter Transaktionsdienstleistungen bei Ernst & Young Schweiz: «Offenbar schaffen es europäische Unternehmen momentan zu selten, den Investoren ein überzeugendes Zukunftsmodell zu vermitteln. Umso wichtiger ist, dass die europäische Wirtschaft neuen Schwung bekommt und den Beweis antritt, dass sie auch in der digitalen Wirtschaft von morgen ein wichtiges Wort mitzureden hat.»

Drei Schweizer Konzerne in den Top 100

Mit Nestlé (233 Milliarden, Platz 21), Roche (188 Milliarden, Platz 34) und Novartis (186 Milliarden, Platz 35) sind auch drei Schweizer Unternehmen in den Top 100 vertreten. Unter den 300 teuersten Unternehmen finden sich zudem Glencore (70 Milliarden, Platz 148), Chubb (58 Milliarden, Platz 187), UBS (57 Milliarden, Platz 193), Richemont (48 Milliarden, Platz 239), ABB (46 Milliarden, Platz 255) und Zurich (44 Milliarden, Platz 276).


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