Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Tech-Milliardär Musk beantragt einstweilige Verfügung gegen OpenAI

US-Tech-Milliardär Elon Musk geht erneut juristisch gegen den ChatGPT-Entwickler OpenAI vor. Wie der Sender CNBC berichtete, beantragten Musks Anwälte eine einstweilige Verfügung gegen die Firma, die zu den wertvollsten privaten Tech-Unternehmen der Welt zählt.
© (Quelle: Royal Society/Wikimedia)

Die Verfügung vom Freitag sieht demnach unter anderem vor, OpenAI daran zu hindern, seine Investoren von der Finanzierung konkurrierender Unternehmen auszuschliessen. Musk war 2015 einer der Mitbegründer von OpenAI. Er stieg aber drei Jahre später wieder aus.

Bereits im März hatte der Unternehmer eine Klage gegen OpenAI wegen dessen kommerzieller Neuausrichtung eingereicht. In der Klageschrift hatte Musk argumentiert, dass das Unternehmen als gemeinnützige Organisation gegründet worden sei. Mittlerweile sei der Entwickler des Chatbots ChatGPT aber de facto ein gewinnorientiertes Tochterunternehmen des Software-Konzerns Microsoft..

«Apple hat keine Ahnung»

Im Juni reagierte Musk dann mit heftiger Kritik auf die Ankündigung einer Partnerschaft des Technologieriesen Apple mit OpenAI. «Apple hat keine Ahnung, was passiert, wenn es Ihre Daten OpenAI anvertraut», schrieb Musk damals im Onlinedienst X.

OpenAI war als gemeinnützige Organisation gegründet worden und wurde später in ein gewinnorientiertes Unternehmen umgewandelt. Derzeit strebt es die Umwandlung in eine «Benefit Corporation» an - also eine gemeinnützige gewinnorientierte Gesellschaft -, was mehr Investitionen anziehen könnte.

Weltmarktführer im Bereich KI

Mit der 2022 veröffentlichten ersten Version seines Chatbots ChatGPT machte OpenAI die Technologie der generativen KI erstmals einem breiten Publikum zugänglich. Mittlerweile ist OpenAI unter der Leitung seines Chefs Sam Altman Weltmarktführer im Bereich KI.

Musk hat wiederholt vor den Gefahren von Künstlicher Intelligenz gewarnt und bezeichnete KI sogar als «unsere grösste existenzielle Bedrohung». Zugleich investiert der reichste Mann der Welt massiv in Künstliche Intelligenz und hat mit xAI ein eigenes KI-Unternehmen gestartet.

Recht Künstliche Intelligenz (KI)
Anzeige

Neueste Beiträge

Adobe darf Software-Firma Semrush schlucken
Adobe darf den Suchmaschinenoptimierer Semrush übernehmen. Den geplanten Kauf hat das Bundeskartellamt im sogenannten Vorprüfverfahren fusionskontrollrechtlich freigegeben. 
2 Minuten
Amazon plant offenbar ein eigenes Smartphone
Amazon entwickelt offenbar ein eigenes Smartphone. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Insider im Unternehmen. Es wäre der zweite Anlauf in diesem Segment für den Web-Riesen.
2 Minuten
23. Mär 2026
Identitätsmissbrauch wird zum dominierenden Einfallstor
Kompromittierte Identitäten haben sich zum wichtigsten Einfallstor für Cyberangriffe entwickelt. Das zeigt der Annual Threat Report 2026 des KI-Cybersicherheitsanbieters Darktrace, der die globale Bedrohungslage des Jahres 2025 analysiert.
3 Minuten
23. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Digital Recovery: Praxisnahe Incident-Response-Strategien - Pressemitteilung
Cyberangriffe mit Verschlüsselungstrojanern setzen Unternehmen immer häufiger unter enormen Druck.
4 Minuten
20. Jan 2026
Swiss GRC im int. Marktüberblick zu Software für Governance, Risk und Compliance - Pressemitteilung
Swiss GRC aus Luzern ist im Governance, Risk, And Compliance Platforms Landscape, Q4 2025 von Forrester Research, Inc. vertreten – als einziges Unternehmen mit Hauptsitz in der DACH-Region.
3 Minuten
20. Jan 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige