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Schwerer Schlag gegen kriminelle Online-Plattform Crimemarket

Crimemarket wurde von dem LKA NRW zerschlagen, auf Crime.to geht es munter weiter.
© (Quelle: Tago Festgeld GmbH)

Der Polizei hat nach eigenen Angaben eine kriminelle deutschsprachige Handelsplattform namens Crimemarket im Internet ausgehoben.

Der Schlag gegen die Onlinehändler erfolgte im Rahmen einer bundesweiten koordinierten Aktion, wie die Polizei in Düsseldorf mitteilte.

Auf der Plattform seien kriminelle Dienstleistungen, aber auch detaillierte Anleitungen zu schweren Straftaten oder Drogen erhältlich.

Ein Bundesland war Schwerpunkt der Zugriffe Der Schwerpunkt der Razzien gegen die Cyberkriminellen lag in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Details will die Polizei am Freitagmittag in Düsseldorf bekannt geben.

Beim Crimemarket soll es sich optisch um eine Plattform gehandelt haben, wie man sie auch zum – legalen – Onlineshopping verwendet.

Eine Ermittlungskommission des Polizeipräsidiums Düsseldorf habe jahrelang Beweise zu Straftaten rund um die kriminelle Plattform zusammengetragen.

Offensichtlich ist das Forum bekannt als CNW aus der Serie Shiny Flakes «How to sell Drugs online fast» immer noch online unter der Domain Crime.to zu erreichen.

Weitere Personen sollen ausfindig gemacht werden.

Crimemarket gibt es seit 2018 und wird seit 2020 beobachtet. Sie ist Teil der sogenannten «Fraud-Szene», in der mit illegalen Waren und Dienstleistungen gehandelt wird. Allerdings werden solche Seiten üblicherweise von IT-Profis betrieben, sodass es schwer ist, die Personen dahinter ausfindig zu machen.

Die Internetseite ist auch jetzt noch aufrufbar - allerdings ohne funktionierende Links. Es ist aber noch möglich, seine Log-In-Daten einzugeben. Unter Nutzerinnen und Nutzern wird spekuliert, dass die Behörden so an die Daten von weiteren Personen kommen wollen - in der Szene nennt man das eine «Honeypot»-Strategie («Honigtopf»-Strategie)

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Tago Festgeld GmbH

Christopher Blank

Opernplatz 14

60313 Frankfurt am Main

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