Hitachi Information Forum 06.11.2015, 08:40 Uhr

Technologie muss dem Business dienen

Rund 400 Besucher kamen zum diesjährigen Hitachi Information Forum ins Trafo nach Baden, um sich über die neusten Lösungen von HDS und seiner Partner zu informieren.
Am 29. Oktober fand in den Badener Trafo-Hallen das Hitachi Information Forum 2015 statt. Das Motto in diesem Jahr: «Wenn bewährtes auf Zukunft trifft». Computerworld war als Medienpartner vor Ort und fasst das Wichtigste zusammen.

Software-definiert

Unorthodox analysierte Martin Schnider, General Manager von Hitachi Data Systems (HDS) Schweiz, die aktuellen Marktgegebenheiten vor rund 400 Gästen sowie Partnern wie Brocade und SAP. Die IT müsse sich immer wieder neu erfinden, um sich den Marktanforderungen stellen zu können und damit wettbewerbsfähig zu bleiben, kurz: «Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit», so der HDS-Chef. Als Pfeiler für die Umgestaltung der Zukunft sieht Schnider den HDS-Ansatz einer Software-definierten Infrastruktur. Hier gilt es, Mobility, Social Media, Big Data Analytics sowie Cloud so miteinander zu koppeln, damit der Kunde daraus den grösstmöglichen Nutzen ziehen kann. Bedingt durch die extreme Flexibilität erfordernden Kundenwünsche seien Software-defined-In-frastrukturen dabei der Schlüssel zum Erfolg. HDS’ Lösungsansatz kann, so Schnider weiter, durch sein breites Spektrum an Speicherfunktionen sowie den daraus resultierenden Speicherarchitekturen konsistent auf unterschiedliche Hardware-Plattformen an-gewandt werden. Nächste Seite: Kunden verstehen

Kunden verstehen

Den zweiten Teil der Eröffnungsrede übernahm Dieter Schöne, Head of Strategy Social Innovation bei HDS. Er will die digitale Transformation forcieren. «Heute geht es nicht mehr nur darum, Technologie zu benutzen», so Schöne. Erfolg beim Kunden fusse auf einem 360-Grad-Feedback in drei elementaren Bereichen: «Zuerst gilt es, Kundenwünsche zu verstehen, zu analysieren und diese Erkenntnisse in Produkte und Services einfliessen zu lassen.» Zweitens müssten technische und operative Prozesse transparent abgebildet werden. Und drittens müssen Business-Modelle auf die – meist weltweit agierende – Klientel angepasst werden. Nur so werde aus einem Business-Modell ein erfolgreiches Modell, das sich als Servicelösung bei Kunden langfristig etablieren lässt. «HDS will dabei der Kleber sein, der diese drei Segmente miteinander verbindet», sagt Schöne.
Wie so eine Umsetzung in der Realität aussehen kann, stellte Schöne am internationalen Projekt «Kopenhagen SmartCity Data Marketplace» vor, bei dem HDS als zentraler Big-Data-Service-Supplier agiert. Das Unternehmen koordiniert für die Stadt Kopenhagen, den Sieger der «Green Capital 2014», nahezu alle relevanten öffentlichen Bereiche: vom Park­leitsystem über Windturbinen und Bioenergiekraftwerke bis hin zu Wasserverbrauchsanalysen, öffent­lichen Transportsystemen (Velo, Bus, Zug) sowie Strassenbeleuchtungen. Im zweiten, technischen Block des Hitachi-Forums gab es am Nachmittag  insgesamt 12 Breakout Sessions, die in drei Viererblöcken parallel stattfanden. Hier wurde u.a. auf die gesamte Hitachi-Storage-Produktfamilie, angefangen vom Unified Storage 110 bis zur Virtual Storage Plattform, eingegangen. www.hds.com/ch


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