10.02.2011, 11:19 Uhr

Swisscom IT Services lässt die Cloud vom Stapel

Bei Swisscom IT Services lassen sich ab sofort Infrastruktur-Services aus der Cloud beziehen. Die Server stehen in Schweizer Rechenzentren von Swisscom.
Legt Wert auf Swissness: Marc Römer, Leiter Business Development, SITS
Ab sofort ist bei Swisscom IT Services (SITS) unter dem Namen «Dynamic Computing» ein Cloud-Angebot für standardisierte Infrastruktur-Services zu beziehen. Das Infrastructure-as-Service-Angebot richtet sich vornehmlich an grosse und mittelgrosse Unternehmen. Der Hauptunterschied zu bisherigen Public- oder Private-Cloud-Angeboten liegt beim Standort der Server: Die Infrastruktur von Dynamic Computing läuft in Schweizer Rechenzentren von Swisscom. «Unsere Server stehen nicht irgendwo auf der Welt für irgendwen, sondern ausschliesslich in der Schweiz für Schweizer Kunden», betont Marc Römer, Head Business Development bei SITS, die Swissness.
Anders auch als bei anderen Angeboten liegt die Mindestbezugsdauer bei einem Monat. Abgerechnet wird in Schweizer Franken pro Monat. Zudem werden die Services nicht, wie üblich, vom Kunden, sondern vom Provider verwaltet. Ausserdem gibt es ein Service Level Agreement. Kunden haben die Möglichkeit, virtuelle Server in drei Varianten zu mieten, als Applikationsserver (.Net, Java), als Webserver (Microsoft IIS) oder als Datenbankserver (Microsoft SQL).
Der Einstiegspreis liegt bei 380 Franken pro Monat, hinzu kommt eine einmalige Aufschaltgebühr. Die verschiedenen Server-Varianten kosten unterschiedlich viel. Die Service-Kosten sind abhängig von der Bezugsdauer und sogenannten Mutationskosten (Auf- oder Abschalten bestimmter Leistungen). Monatliche Storage-Kosten werden nach Verbrauch abgerechnet. SITS bieten die zwei Preisvarianten «Standard» und «Flexibel» an: Beim Standard-Preisplan sind die Monatskosten tiefer, die Mutationskosten dafür höher. Beim flexiblen Modell ist es umgekehrt. Grundsätzlich gilt, je länger die Bezugsdauer, desto günstiger die Gesamtkosten. Weitere Service-Optionen können hinzu gemietet werden.  
Ausserdem gibt es auch weiterhin das kürzlich lancierte Computing-as-a-Service-Angebot. Bei dieser Variante lagern die Daten im Ausland, in den Rechenzentren des Swisscom-Partners Verizon, und werden vom Kunden selbst verwaltet.


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