Informationstechnologie 25.07.2023, 10:05 Uhr

Logitech interviewt "starke" Kandidaten für Chef-Posten

Der Chefposten bei Logitech ist weiterhin vakant. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger ist laut dem Unternehmen auf gutem Weg.
(Quelle: Logitech)
Das Interesse sei gross, sagte ein Sprecher des Herstellers von Computerzubehör am Dienstag anlässlich von Quartalszahlen. Man sei erfreut über das "starke Kaliber" der Kandidaten, die derzeit angeschaut würden. Der Verwaltungsrat arbeite sorgfältig an der Prüfung der Bewerber. Wenn es Neuigkeiten gibt, werde der Markt informiert.
Wie bereits bekannt, sucht Logitech weltweit sowie sowohl intern als auch extern nach einem neuen Konzernchef. Mitte Juni war der damalige Logitech-Chef Bracken Darrell nach rund zehn Jahren im Amt per sofort zurückgetreten. Ad Interim hat Verwaltungsrat Guy Gecht das Ruder bei Logitech übernommen.

Logitech mit weniger Umsatz und Gewinn im Startquartal 2023/24

Logitech leidet auch im neuen Geschäftsjahr 2023/24 weiter unter dem Abschwung nach dem Ende des Corona-Booms. Umsatz und Ergebnis sind im ersten Quartal (per Ende Juni) deutlich zurückgegangen. Allerdings lagen die Resultate deutlich über den Schätzungen der Analysten.
Der Hersteller von Computerzubehör erzielte in den Monaten April bis Juni einen Umsatz von 974 Millionen US-Dollar, teilte Logitech am Dienstag mit. Das waren 16 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr.
Der um die Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen und Restrukturierungen bereinigte operative Gewinn (EBIT, non-GAAP) reduzierte sich um ein Viertel auf 109 Millionen Dollar. Der entsprechende Reingewinn fiel um 16 Prozent auf 103 Millionen.
Der EBIT nach GAAP brach um fast ein Drittel auf 78 Millionen ein, und der unbereinigte Reingewinn fiel um 38 Prozent auf 63 Millionen zurück. Damit hat Logitech die Prognosen der Analysten deutlich übertroffen und erhöht in der Folge den Ausblick für das erste Semester.
Gleichzeitig gibt es erstmals eine Prognose für das neu gestartete Gesamtjahr 2023/24: Es wird mit einem Umsatzrückgang von 12 bis 16 Prozent auf 3,8 bis 4,0 Milliarden gerechnet. Der bereinigte EBIT wird im Bereich von 400 bis 500 Millionen erwartet.



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