Grösste Salärsteigerung bei Jobwechsel

Für zusätzliche Aufgaben gibt es selten mehr Geld

Das eigene Gehalt im bestehenden Arbeitsverhältnis zu steigern, ist dagegen nicht einfach, zeigt die Robert-Half-Studie weiter. Zwar planen nur 12 Prozent der Personalverantwortlichen in ihrem Verantwortungsbereich keine Gehaltserhöhungen, wie eine weitere Studie von Robert Half unter 302 Führungskräften in der Schweiz zeigt. Jedoch können die wenigsten Mitarbeiter eine signifikante Steigerung – wie sie ein Jobwechsel mit sich bringen kann – erwarten.
Die voraussichtliche erwartete Gehaltssteigerung liegt zwar durchschnittlich bei 9 Prozent. Allerdings geben 43 Prozent der Vorgesetzten an, nur bis zu 5 Prozent mehr Gehalt zu zahlen.
Nur 12 Prozent der befragten Arbeitnehmer bekamen mehr Geld, weil sie ihre Ziele erreicht hatten, lediglich 4 Prozent verzeichneten ein Plus für die Übernahme weiterer Aufgaben. Auch die Beschäftigungsdauer spielt nur eine untergeordnete Rolle für Gehaltserhöhungen: Für 8 Prozent war sie ausschlaggebend für ein Plus auf dem Konto.

Offen kommunizieren

Azeri rät Vorgesetzten in Sachen Gehalt eine offene Kommunikation zu pflegen. «Gute Führungskräfte kommunizieren ihre Erwartungen und die Zielvorgaben deutlich und fördern die interne Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter. So sind die Voraussetzungen für Gehaltserhöhungen klar und Missverständnisse werden vermieden», lautet der Rat des Robert-Half-Experten. «Die laufende, offene Kommunikation legt zudem die Basis für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit», sagt Azeri weiter.
Was war der Grund für Ihre letzte Gehaltserhöhung?
Interner Stellenwechsel oder Beförderung 18%
Jobwechsel zu einem neuen Arbeitgeber 17%
Unternehmensweite Gehaltserhöhung 14%
Positive Unternehmensentwicklung 14%
Zielerreichung 12%
Beschäftigungsdauer 8%
Neuer Tarifvertrag 5%
Neuer Vorgesetzter 5%
Zusätzliche Aufgaben 4%
Sonstiges 2%
Was war der Grund für Ihre letzte Gehaltserhöhung?
Interner Stellenwechsel oder Beförderung 18%
Jobwechsel zu einem neuen Arbeitgeber 17%
Unternehmensweite Gehaltserhöhung 14%
Positive Unternehmensentwicklung 14%
Zielerreichung 12%
Beschäftigungsdauer 8%
Neuer Tarifvertrag 5%
Neuer Vorgesetzter 5%
Zusätzliche Aufgaben 4%
Sonstiges 2%
(Quelle: Arbeitsmarktstudie 2018; Befragte: 500 Büroangestellte in der Schweiz, die in den vergangenen fünf Jahren einen neuen Job gesucht haben oder gerade auf Jobsuche sind )


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