Serie: Optimismus trotz Corona 04.01.2021, 07:28 Uhr

Markus Vetterli von iWay über Optimismus in Corona-Zeiten

Die Corona-Krise prägt auch 2021 die Entwicklung der Wirtschaft. iWays neuer Geschäftsführer Markus Vetterli erklärt, wie er Mitarbeitenden und Kunden Zuversicht in unsicheren Zeiten vermittelt und wie er dabei selbst optimistisch bleibt.
Markus Vetterli, Geschäftsführer, iWay
(Quelle: iWay)
Computerworld: Wie behalten Sie Ihren Kampfgeist in Krisenzeiten?
Markus Vetterli: Auch in Krisenzeiten geht es doch darum, mit Optimismus in die Zukunft zu schauen. Als Internet-Anbieter sind wir natürlich in einer komfortableren Situation als Unternehmen anderer Branchen. Denn selbst wenn einige Firmen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie leider nicht überstehen werden, bleiben wir als Internet-Anbieter systemrelevant. Wir sind dankbar für dieses Privileg, und das stärkt natürlich unsere Zuversicht.
CW: Was tun Sie persönlich, um Ihrem Team Zuversicht zu vermitteln?
Vetterli: Durch Kommunikation und Vertrauen. Das Wichtigste ist, noch mehr als früher mit den Mitarbeitenden zu kommunizieren und für sie da zu sein. Ich bin deshalb auch über die normalen Arbeitszeiten hinaus für die Mitarbeitenden bei Problemen erreichbar. Mit Videokonferenzen haben wir teils sogar mehr Kontakt als früher. Wir durften die schöne Erfahrung machen, den Mitarbeitenden vertrauen zu können, auch wenn man sich physisch nicht nahe ist.
“Das Wichtigste ist, noch mehr als früher mit den Mitarbeitenden zu kommunizieren und für sie da zu sein„
Markus Vetterli, Geschäftsführer, iWay
CW: Wie stärken Sie in Krisenzeiten den Draht zum Kunden?
Vetterli: Durch den Einsatz von neuen Technologien. Wir haben Video-Support eingeführt, die Chat-Funktionen ausgebaut und es werden noch weitere Kommunikationsmöglichkeiten kommen. Darüber hinaus haben wir die Supportzeiten ausgebaut. Wir sind jetzt, durch Corona früher als ursprünglich geplant, abends bis 20 Uhr und auch samstags erreichbar.  Überdies haben wir die Newsletter-Kadenz hochgefahren und arbeiten bei Beratung und Verkauf vermehrt via Videokonferenzen mit unseren Kunden zusammen.
CW: Wie kann die Schweizer ICT-Wirtschaft gestärkt aus der Krise hervorgehen?
Vetterli: Es ist bereits ein enormer Schub in der Digitalisierung spürbar. So verkaufen jetzt als Beispiel viele Bauern und Restaurants via E-Shops und liefern nach Hause. Die ICT-Branche kann und wird auch in Zukunft die Kreativen befähigen, noch erfolgreicher zu sein.
CW: Wo wird die Schweizer ICT-Branche in einem Jahr stehen?
Vetterli: Die Schweizer ICT-Branche ist ein Asset für sich. Ich sehe sie in dieser speziellen Zeit als eine arbeitsplatzsichernde Stütze, weil ICT eben systemrelevant ist. Wie überall wird es auch in unserer Branche Gewinner und Verlierer geben. Die Gewinner werden auch in der ICT die sein, die kreativ und anpassungsfähig sind.


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