24.05.2012, 11:16 Uhr

Wolfram steigt in die System-Modellierung ein

Die Mathematik-Software-Spezialistin Wolfram Research verkauft künftig mit dem SystemModeler ein Produkt, mit dem Systeme für diverse Branchen modelliert werden können.
SystemModler kann diverse Bibliotheken mit Design-Elementen aus verschiedenen Branchen anzapfen
Das für seine Mathematik-Software Methematica bekannte Software-Haus Wolfram Research erweitert seine Produktepalette um SystemModeler. Mit der Applikation können Ingenieure Modelle von physikalischen Systemen erstellen. Deren Elemente lassen sich aus Bibliotheken von vordefinierten Komponenten zusammenstellen. Zudem lassen sich die so entstandenen statischen Modelle der Systeme auf ihre Praxistauglichkeit testen, indem sie simuliert werden können.
SystemModeler ist die Frucht der Übernahme von MathCore Engineering im vergangenen Jahr. Deren Modellier- und Simulations-Software MathModelica diente denn als Ausgangspunkt für SystemModeler.
Wolfram vermarktet SystemModeler für diverse Branchen, einschliesslich der Luftfahrt-, Automobil- und Fertigungsindustrie. Die Software ist für die 32- und 64-Bit-Version von Windows sowie für Mac-OS X erhältlich. Die kommerzielle Ausgabe kostet rund 3500 Dollar. Wissenschaftler und Studenten zahlen dabei nur Bruchteile des Listenpreises, nämlich 495, respektive 75 Dollar. Schliesslich ist die Software auch im Bundle mit Mathematica erhältlich.


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