28.07.2017, 16:00 Uhr

Roboter übernehmen das Pizzabacken

Ein Silicon-Valley-Start-up hat seine Pizzabäcker mit Robotern ersetzt. Menschen braucht es in der Firma aber trotzdem noch.
Automatisierung ist in vielen Bereichen ein Thema – auch in der Pizza-Industrie. Das Silicon-Valley-Start-up Zume Pizza hat nämlich alle seine Pizzabäcker mit Robotern ausgetauscht. Sie übernehmen nun das Auswallen des Teigs, das Verteilen der Tomatensauce und schieben die Pizza danach in den Ofen. Algorithmen überwachen gleichzeitig die Vorräte und bestellen neue Produkte nach, wenn etwa der Mozzarella langsam knapp wird. Ganz ohne Menschen kommt die Pizza-Produktion bei Zume allerdings noch nicht aus – den Belag verteilen immer noch die Mitarbeiter. Roboter sind laut Mitgründerin Julia Collins gut darin, repetitive Aufgaben mit gleichbleibender Qualität auszuführen. Gehe es allerdings um das Lösen von Problemen oder Kreativität, würden sie hingegen an ihre Grenzen stossen. Menschliche Angestellte sind beim Start-up deshalb etwa nach wie vor dafür zuständig, neue Rezepte zu entwickeln oder Kunden zu betreuen. Collins beschreibt ihre Roboter deshalb als «Cobots», weil sie im Produktionsprozess mit Menschen zusammenarbeiten. Wie die automatisierte Produktion bei Zume Pizza genau abläuft, erklärt Mitgründerin Julia Collins in einem Video von «CNBC» gleich selber.
Zume Pizza geht allerdings nicht nur bei der Herstellung der Pizzen neue Wege. Das Start-up entwickelte zusätzlich neue Pizza-Schachteln, die aus kompostierbaren Zuckerrohrfasern gefertigt sind. Sie sollen verhindern, dass die Pizzen auf dem Weg zu den Kunden labbrig werden. Zudem hat das Unternehmen Transporter mit Öfen und GPS ausgerüstet, damit Pizzen auch unterwegs gebacken werden können.


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