03.02.2017, 10:23 Uhr

Karte zeigt die Virtual-Reality-Hochburgen der Schweiz

Eine Karte zeigt, welche Institutionen und Orte besonders fleissig an AR und VR forschen.
Zürich, Genf und Lausanne sind die Schweizer Virtual-Reality-Hotspots. Dies ist auf einer Grafik des Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI) abzulesen, das zusammengetragen hat, an welchen Orten hierzulande an VR und AR (Augmented Reality) geforscht wird. Neben der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) forschen demnach auch die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) fleissig an und Virtual und Augmented Reality. Ebenfalls prominente Institutionen der Branche sind die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) sowie die Berner Fachhochschule (BHF). Aus diesen Hochschulen gingen schon zahlreiche Spin-offs hervor: das millionenschwere Start-up MindMaze (EPFL), welches eine Maschine-Hirn-Schnittstelle mit Hilfe von Virtual Reality erschaffen hat, Somniacs (ZHdK), die Entwickler des VR-Vogelflugsimulators Birdly, der cloudbasierte 3D-Bilddienst von iNovitas (FHNW) oder das ETH-Spin-off Archilogic, das im Bereich Architektur-Design arbeitet. Auch viele andere Unternehmen haben direkte Bezüge zur Forschung, wie zum Beispiel die VR-Gamedesigner von Ateo oder die Entwickler von Artanim Interactive in Genf.
Das Gottlieb-Duttweiler-Institut will mit ihrer Karte einen Blick darauf werfen, «was in naher Zukunft mit Virtual und Augmented Reality zur Normalität» wird. Auch wenn dieses Ziel etwas zu hochgegriffen scheint, ist die Grafik ein schöner Überblick der wichtigsten Akteure in diesem Bereich. 


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