12.01.2011, 09:28 Uhr

IT-Manager schieben häufig Frust

Der IT-Leiter zählt in vielen Unternehmen nur zum mittleren Management. Diese Position ist für Bereichsverantwortliche mit viel Arbeit und wenig Freiraum für eigene Initiative verbunden.
Dem mittleren Management bleibt kaum Musse für neue Ideen. So fehlen 41 Prozent der Fachbereichsverantwortlichen die Zeit für konzeptionelle Überlegungen. Weitere 20 Prozent können sich «nur mit grossen Einschränkungen» dieser Aufgabe widmen. Auf der anderen Seite meinen 17 Prozent, konzeptionelles Arbeiten gelinge «gut mit gewissen Abstrichen». Immerhin 22 Prozent attestieren ihren Arbeitgebern, sie würden «sehr günstige Voraussetzungen» schaffen. Der Bedarf für konzeptionellen Input ist durchaus vorhanden. So meinen 63 Prozent der Manager der zweiten und dritten Hierarchiestufe, in ihrem Unternehmen könnte innovativer geplant werden. Zudem glauben je 57 Prozent, dass einerseits Probleme intelligenter gelöst und andererseits die Arbeitsqualität gesteigert werden könnte, wenn sie mehr Zeit für Kreativität hätten. Die grosse Mehrheit (70 Prozent) sieht als Hauptgrund für den Zeitmangel das fordernde Tagesgeschäft. Jedoch gibt eine Minderheit von 41 Prozent zu, dass ihre Tätigkeit gar kein konzeptionelles Denken verlange. 39 Prozent räumten sogar ein, dass konzeptionelles Denken nicht ihre Stärke sei. Das sind Ergebnisse einer Umfrage des IT-Beratungsunternehmens Coretelligenceunter 366 Managern. Die meisten Befragten ortet eine Ursache für ihre frustrierende Situation in der Firmenkultur: 58 Prozent erklärten, neue Denkansätze würden im Unternehmen nicht honoriert.


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