10.03.2017, 11:08 Uhr

ETH-Rat investiert in zukunftsträchtige Forschungsbereiche

Der ETH-Bereich erhält von seinem Führungsorgan und dem Parlament verstärkte finanzielle Unterstützung zugesprochen. Damit soll ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung einer Industrie 4.0 geleistet werden.
Der ETH-Rat will per sofort verstärkt in zukunftsträchtige, für die Schweiz zentrale Forschungsbereiche investieren. Unter diesem Aspekt verteilte das Gremium an seiner Sitzung vom Mittwoch und Donnerstag die finanziellen Mittel für 2018 an die beiden Hochschulen ETH Zürich und EPFL sowie an die vier Forschungsanstalten PSI, WSL, Empa und Eawag.
Das Parlament hatte bei der Wintersession 2016 beschlossen, den ETH-Bereich für die Jahre 2017 bis 2020 mit 10,34 Milliarden Franken zu unterstützen. Das sind 160 Millionen Franken mehr als vom Bundesrat ursprünglich verlangt.
Die Digitalisierung stelle die Industrie vor grosse Herausforderungen, teilte der ETH-Rat am Donnerstag mit. Durch die starke Zusammenarbeit mit Unternehmen wolle der ETH-Rat einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer Industrie 4.0 in der Schweiz leisten.
Im Hinblick auf die Digitalisierung der Schweizer Wirtschaft seien die zukunftsweisenden strategischen Projekte des ETH-Bereichs von grosser Bedeutung für den Bildungs- und Forschungsstandort Schweiz, heisst es in der Mitteilung weiter. Eine Kürzung der finanziellen Mittel wäre für die Schweizer Wirtschaft nicht förderlich.
Im Fokus der Förderungsbemühungen stehen die Bereiche «fortgeschrittene Produktionsverfahren», «Datenwissenschaften», «Energie» und «personalisierte Gesundheit».


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