03.05.2011, 16:06 Uhr

Apple zeigt neue iMacs

Bei den aktualisierten iMacs ist der Formfaktor derselbe geblieben, doch das Innenleben wurde gründlich auf Trab gebracht.
Wie schon zuvor die MacBooks, sind nun auch die neuen iMacs mit der brandneuen «Thunderbolt»-Schnittstelle ausgestattet, die in beide Richtungen Daten mit je zehn Gbit pro Sekunde überträgt – zumindest theoretisch, denn die dazu passenden Peripheriegeräte lassen noch auf sich warten. Das Flaggschiff, der 27-Zoll-iMac, ist sogar mit zwei dieser Hochleistungsschnittstellen ausgerüstet. Auch bei den Prozessoren hat sich einiges getan. Alle Modelle werden standardmässig mit einem Intel-Core-i5-Quad-Core-Prozessor ausgeliefert. Die jeweils teureren 21-Zoll- und 27-Zoll-Modelle können jedoch gegen einen Aufpreis von 240 Franken mit dem schnelleren Core i7 bestückt werden. Apple verspricht bei der reinen Rechenleistung eine durchschnittliche Steigerung von ungefähr 70 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen. In allen Geräten kümmern sich AMDs Radeon-HD-Grafikkarten in verschiedenen Ausführungen um die Anliegen der Spieler, wobei Apple eine Verdreifachung der Leistung gegenüber den Vorgängern propagiert. Eher unspektakulär wirkt da die «FaceTime HD»-Webcam, die neu mit einer Auflösung von 720p arbeitet. Damit zieht sie mit den Webcams der neuen MacBooks gleich; wer jedoch über FaceTime ein iPhone 4 oder ein iPad 2 anspricht, muss sich weiterhin mit der alten Standardauflösung begnügen. Die Preise beginnen bei 1349 Franken für das kleinere 21-Zoll-Modell und enden bei 2249 Franken für das grössere 27-Zoll-Modell. Allerdings schwanken die Ausgaben mit der gewählten Konfiguration, und wer will, kann das Preisschild des Flaggschiffs samt RAM-Erweiterungen, SSD-Speicher und einer besseren Grafikkarte auf 4229 Franken hochtreiben. Alle Modelle sind ab sofort erhältlich.
Harald Schodl


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