Praxis 27.04.2015, 09:00 Uhr

Dank moderner IT konkurrenzfähig bleiben

Der Windows Server 2003 hat viele Jahre gute Dienste geleistet. Mitte Juli 2015 läuft der Support endgültig aus. Spätestens jetzt sollten Unternehmen ihre IT modernisieren, um sicher und erfolgreich zu sein.
Zwölf Jahre sind in der Technologiebranche eine halbe Ewigkeit. Als der Windows Server 2003 eingeführt wurde, war er eine vielseitig einsetzbare und kostengünstige Option. Tausende Schweizer Unternehmen haben ihn immer noch im Einsatz. Es spricht für die Qualitäten des Herstellers, dass zwölf Jahre alte Technologieprodukte nach wie vor klaglos ihre Dienste versehen. Allerdings hat sich in der Zwischenzeit viel am Markt getan. Der Wettbewerbsdruck steigt in allen Branchen und viele Unternehmen nutzen modernste Technologien, um sich hier Vorteile zu verschaffen. Mittlerweile ist IT sehr eng in die Kernprozesse von Unternehmen verwoben und daher auch ein wesentlicher Baustein für wirtschaftlichen Erfolg. Eine zeitgemässe IT-Infrastruktur ist so ausgelegt, dass sie alle Entwicklungen eines Unternehmens mitmachen kann. Ob die Eröffnung eines neuen Standortes, die Markteinführung eines neues Produktes oder der Rückzug aus wenig gewinnträchtigen Geschäftsbereichen: Sämtliche dafür benötigten IT-Ressourcen müssen schnell und flexibel zugewiesen werden können und dabei höchsten Sicherheitsansprüchen genügen. Eine veraltete Infrastruktur bringt nicht nur Nachteile im Wettbewerb, sie ist auch ein enormes Sicherheitsrisiko und kann sogar dazu führen, dass Unternehmen ihr Business nicht mehr ausüben können. «Never touch a running system» Die Einstellung, einmal laufende Systeme nicht weiterzuentwickeln, wird der strategischen Bedeutung von IT im Geschäftsleben nicht gerecht. Der Windows Server 2003 «läuft» zwar noch, aber er ist längst nicht mehr State of the Art. Deshalb wird Microsoft ab 15. Juli 2015 keine Sicherheits-Updates mehr dafür zur Verfügung stellen. Wer danach noch Services auf dem Server betreibt, geht enorme Risiken ein. Man kann das mit dem Fuhrpark eines Unternehmens vergleichen: Nicht nur, dass die Fahrzeuge nicht mehr die schnellsten sind – nun ist es auch nicht mehr sicher, sich mit ihnen auf die Strasse zu begeben. Zwar gibt es bei Servern keine eindeutigen Vorschriften, ab wann sie nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Bei Wirtschaftsprüfungen oder Sicherheitsaudits wird jedoch sehr wohl auch darauf geachtet, ob die verwendete Software noch unterstützt wird. Im schlimmsten Fall kann es so auch vorkommen, dass das Geschäft eingestellt werden muss, oder dass keine Zahlungen mehr abgewickelt werden können. Einige Zahlungsvermittler verweigern die Zusammenarbeit mit Servern, für die es keinen Support mehr gibt. Und nicht zuletzt werden auch viele Anwendungen nicht mehr unterstützt, sobald der Support für das Betriebssystem ausläuft. Wer das System dennoch weiterbetreiben will, trägt nicht nur das volle Risiko, sondern auch die Kosten, die bei anderen Produkten im Supportvertrag abgedeckt sind. http://www.microsoft.com/de-ch/business/modern-biz/safeguard-your-business/5-reasons-to-upgrade/ Selbst betreiben, in die Cloud verlagern oder eine Mischform? Wie beim Fuhrpark gibt es auch bei der IT mehrere Optionen für die Modernisierung: Hier wie dort geht der Trend weg vom Ankauf und hin zu Leasingmodellen. Grundsätzlich gibt es drei Ansätze: Eine vollständige Migration in die Cloud, den Betrieb eines Servers vor Ort und Mischformen. Die Entscheidung für einen eigenen Server «on premise» ist vor allem dann geboten, wenn sehr spezielle Services darauf betrieben werden oder wenn besondere Sicherheitsbestimmungen gelten. Microsoft bietet mit Windows Server 2012 R2 ein Produkt, das vielfältige Möglichkeiten für Weiterentwicklungen bietet, die speziell für KMUs interessant sind. Die Verwaltung ist bedeutend einfacher und die Speicheroptionen sind skalierbar, sodass die Kosten für Erweiterungen überschaubar bleiben. Besonders interessant sind die neuen Features, wie etwa Konsolidierung und Virtualisierung mittels Hyper-V oder Disaster Recovery mittels Hyper-V Replica. Microsoft-Partner wie HP, Dell oder Lenovo haben attraktive Angebote für Hardware und Betriebssystem.
Für viele Anwendungsfälle ist eine Migration in die Cloud die kostengünstigere Variante. In der Cloud werden Ressourcen bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Damit können Lastspitzen – etwa für einen Online-Shop im Rahmen einer grossen Marketingkampagne – abgedeckt werden und selbst spezifische Unternehmensanwendungen lassen sich auf Azure, der Cloud-Plattform von Microsoft, betreiben. Die Vorteile liegen dabei nicht nur bei den Kosten und der Flexibilität, sondern auch in der Sicherheit. Der Aufwand, den Microsoft für die Security seiner Rechenzentren betreibt, übersteigt bei Weitem das, was ein KMU dafür leisten kann.
Bei den Mischformen gibt es zwei Spielarten. Bei Infrastructure as a Service (IaaS) bleibt das Management von Applikationen, Daten und Betriebssystem in der Hand der Unternehmen. Der Cloud-Provider übernimmt das Management der Basisinfrastruktur, also Server, Virtualisierung und Netzwerk. Bei Plattform as a Service (PaaS) fallen auch Runtime und Middleware in die Verantwortung des Anbieters. Der Kunde kümmert sich nur um Anwendungen und Daten.
Spendenorganisation in der Cloud Die Téléthon-Stiftung, eine Schweizer Wohltätigkeitsorganisation, hat diesen Evaluierungs- und Migrationsprozess bereits erfolgreich durchlaufen. Die alte Lösung auf Basis von Windows Server 2003 wurde durch ein voll ausgebautes Cloud-Szenario ersetzt, das die Anforderungen einer kleinen Organisation, die zahlreiche freiwillige Mitarbeiter koordinieren muss, perfekt erfüllt. Die Stiftung organisiert jedes Jahr im Dezember eine grosse Spendenaktion, deren Erlöse für die Erforschung seltener Erbkrankheiten verwendet werden. Eine der wesentlichen Anforderungen war, den Hunderten ehrenamtlichen Helfern online Zugriff auf Dokumente zu geben. Diese sind nun auf SharePoint abgelegt. In Microsoft Online CRM werden alle Kontakte und Events wie auch sämtliche Werbemittel verwaltet. Auf Microsoft Azure läuft unter anderem auch eine spezifische Software zur Verwaltung der Spendengelder. Investment in die Wettbewerbsfähigkeit In einer global vernetzten Welt eröffnen sich neue Chancen für Unternehmen. Durch den klugen Einsatz von IT-Lösungen können Prozesse optimiert und Kosten gesenkt werden. Und es lassen sich auch neue Business-Modelle realisieren. Heutzutage kann sich kein Manager mehr leisten, IT nicht als eine strategische Ressource zu betrachten. Der Schaden, der aus der Verwendung veralteter Software entstehen kann, ist enorm. Das Investment in leistungsfähige und sichere IT ist ein Investment in die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.
Zur Autorin
Heike Krannich ist Product Marketing Manager Private & Hybrid Cloud Zum Unternehmen: Seit 2010 bietet Microsoft seine Produktpalette auch verstärkt als Cloud Services an und offeriert damit seinen Kunden als einziger Hersteller eine abgestufte Wahlfreiheit zwischen dem Bezug von reinen Online Services und selbst vor Ort installierter und gewarteter Software. Microsoft ist der führende Hersteller von Standardsoftware, Services und Lösungen, die Menschen und Unternehmen aller Branchen und Grössen helfen, ihr Potenzial voll zu entfalten. Sicherheit und Zuverlässigkeit, Innovation und Integration sowie Offenheit und Interoperabilität stehen bei der Entwicklung der Microsoft Produkte im Mittelpunkt. Dieser Firmenfachbeitrag stammt von Microsoft. Hier können Sie den Artikel als PDF downloaden. PDF Download

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