Expansion 18.10.2018, 18:07 Uhr

Galaxus bezieht in Hamburg den Deutschland-Hauptsitz

Der Onlinehändler Galaxus trifft die letzten Vorbereitungen für den Marktstart in Deutschland. Geleitet werden die Geschäfte im nördlichen Nachbarland von Hamburg aus. Dort hat das Unternehmen nun sein Hauptquartier bezogen.
In Hamburg liegt die neue Zentrale für die Deutschland-Geschäfte von Galaxus
(Quelle: Galaxus )
Galaxus kommt dem Marktstart in Deutschland näher. Ende September eröffnete der Onlinehändler sein deutsches Warenlager im Nordrhein-Westfälischen Krefeld und im Mai den «EU-Hub» in Weil am Rhein. Mit Letzterem soll der grenzüberschreitende Warenverkehr abgewickelt werden. Nun steht fest, dass der Onlinehändler seine Geschäfte in Deutschland von Hamburg aus lenken wird. Dort hat das Unternehmen seinen Hauptsitz bezogen, wie Galaxus mitteilt.
Für die norddeutsche Metropole hat sich Galaxus gemäss Deutschland-Chef Frank Hasselmann wegen der Rekrutierung entschieden. «Die Stadt ist für Spezialisten aus den Bereichen E-Commerce und Medien enorm attraktiv, davon wollen wir profitieren», wird er in der Mitteilung zitiert. Das Team in Hamburg soll bis Ende Jahr aus gut zehn Mitarbeitenden bestehen. Hasselmann werde dabei von Experten in den Bereichen Marketing, Geschäftsentwicklung und Einkauf unterstützt. Das Team wird danach jedoch wohl schnell wachsen. Denn das Büro ist auf 40 Arbeitsplätze ausgelegt, wie aus dem Communiqué hervor geht.
«Punktuell ergänzen wir unser Team mit erfahrenen Mitarbeitern aus der Schweiz», sagt Hasselmann weiter. Hauptsächlich sollen jedoch Leute aus Deutschland rekrutiert werden. Galaxus Deutschland will seine neuen Angestellten während den ersten zwei Monaten zuerst nach Zürich schicken, damit sie dort Kontakte knüpfen und die Firmenkultur des Unternehmens kennenlernen können. Auch werde Galaxus Deutschland zum Launch noch stark aus der Schweiz unterstützt. Hier beschäftigt die Migros-Tochter laut eigenen Angaben mittlerweile knapp 1300 Mitarbeitende. «In den kommenden Monaten werden wir aber alle Kernfunktionen vor Ort aufbauen und die Unterstützung aus der Schweiz sukzessive reduzieren», erklärt Hasselmann.


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