18.11.2004, 00:00 Uhr

Visionen in Petabyte

Jeff Wacker ist nicht nur Cheftechniker, sondern auch oberster "Futurist" bei EDS (Electronic Data Systems). Er ist davon überzeugt, dass sich mit intelligentem Data-Mining die Nachfrage nach Produkten exakt vorausberechnen lässt.
Sein Augenmerk richtet Wacker insbesondere auf diese drei Aspekte: Erstens die mobile Arbeitswelt, die bisher von der IT wie ein Stiefkind behandelt worden sei. Zweitens das Problem der unstrukturierten Daten, weil Computer aus ihnen nicht ohne weiteres wertvolle Informationen ableiten könnten. Und drittens die Kommunikationsinfrastrukturen, weil diese nicht darauf ausgelegt seien, die heutigen Unmengen an Daten zwischen den Anwendern hin- und herzuschaufeln.
Als eine Quelle der Datenfluten, die heute auf die Anwender beziehungsweise Unternehmen zurollen, nennt Wacker die vermehrte Nutzung von Sensoren und RFID-Tags (Radio Frequency Identification), mit deren Hilfe zum Beispiel der Warenfluss in der Logistik kontinuierlich überwacht werden kann. Dabei geht es um mehr als das rechtzeitige Auffüllen von Regalen: Denn mittels intelligenter Data-Mining-Systeme lässt sich die Nachfrage nach einem Produkt in der Zukunft voraussagen und der Anbieter kann entsprechend agieren..
In der morgen erscheinenden neuen Printausgabe von Computerworld ist ein ausführliches Interview mit Jeff Wacker nachzulesen.


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