Orange-Sunrise-Merger 30.11.2009, 10:06 Uhr

500 Stellen auf dem Prüfstand

Nach der Fusion der beiden helvetischen Fernmeldeanbieter Orange und Sunrise könnten 500 Stellen abgebaut werden. Dies sind immerhin gut 20 Prozent der Belegschaft.
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Übernimmt beim fusionierten Telekomunternehmen das Zepter: Orange-Schweiz-CEO Thomas Sieber
Die Zahlen nennt die "SonntagsZeitung" in ihrer jüngsten Ausgabe. Besonders betroffen vom Abbau seien demnach der Netzbetrieb. Hier würden gut die Hälfte der geplanten Stellenstreichungen vorgenommen. Aber auch gut 100 Informatiker könnten einen Blauen Brief erhalten, meldet das Blatt.
Seinen Job los wird auch der derzeitige Sunrise-Chef Christoph Brand. Doch dürfte ihn der Abgang nicht allzusehr schwerzen: Sein Aktienpaket bringt ihm fünf Millionen Franken ein. Brand soll zudem bis zum Abschluss der Übernahme im Amt bleiben.
Definitiv über die Fusion entschieden wird im Februar, vorausgesetzt die Wettbewerbskommission hat nichts dagegen einzuwenden.



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