Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

China verbietet Export wichtiger Rohstoffe in die USA

China hat den Export wichtiger Rohstoffe und Güter mit zivilem und militärischem Zweck in die USA verboten. Betroffen seien mit sofortiger Wirkung Gallium, Germanium und das Halbmetall Antimon, wie das Handelsministerium in Peking mitteilte.
© (Quelle: shutterstock.com/rawf8)

Die Rohstoffe sind wichtig für die Rüstungsindustrie und Chip-Hersteller. China als wichtiges Herkunftsland der Metalle hatte deren Ausfuhr bereits eingeschränkt. Für Graphit würden die Exportkontrollen weiter verschärft, hiess es.

Die Behörde begründete den Schritt damit, dass die USA wirtschaftliche, handelspolitische sowie technische Fragen politisiert und als Waffe eingesetzt hätten. Washington habe aus Gründen der nationalen Sicherheit die Ausfuhr von Produkten nach China ungerechtfertigt eingeschränkt und zahlreiche Firmen in Sanktionslisten aufgenommen, erklärte ein Sprecher weiter.

Gegenmassnahme nach US-Entscheidung

Chinas Schritt folgt auf die Entscheidung Washingtons, noch härter gegen die chinesische Halbleiterindustrie vorzugehen. Die USA kündigten zusätzliche Exportkontrollen an, um Chinas Entwicklung zu bremsen.

Die neuen Massnahmen verbieten den Export weiterer Schlüsseltechnologien wie Hochleistungsspeichern und Halbleiter-Werkzeugen, die von US-Unternehmen oder unter Nutzung amerikanischer Technologien hergestellt werden. Zudem wurden 140 weitere chinesische Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt, die den Zugang zu US-Technologien in diesem Bereich nahezu unmöglich macht.

Zuvor hatte es mehrere Runden von Chip-Sanktionen gegen China gegeben, die sukzessive verschärft wurden. Einige Experten weisen darauf hin, dass China aufgrund des US-Vorgehens umso stärker den Aufbau eigener Technologien vorantreibt, um die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu verringern.

Der Technologiekonflikt zwischen den USA und China nahm unter der ersten Trump-Regierung Fahrt auf. Damals begann Washington, unter Berufung auf nationale Sicherheitsbedenken, chinesische Technologieunternehmen wie Huawei ins Visier zu nehmen. Unter Präsident Joe Biden wurden diese Massnahmen nicht nur fortgesetzt, sondern sogar ausgeweitet.

China Hardware USA
Anzeige

Neueste Beiträge

Bionisches Sehen: Chip gegen Blindheit
Das Netzhautimplantat PRIMA hat die CE-Kennzeichnung für 30 europäische Länder erhalten. Die Gehirn-Computer-Schnittstelle kann Menschen mit einer Spätform der Makuladegeneration einen Teil des zentralen Sehvermögens zurückgeben.
4 Minuten
Bundesrat will mehr schnelles Internet in der ganzen Schweiz
Der Bundesrat will die Versorgung mit schnellem Internet in dünn besiedelten Gebieten verbessern.
3 Minuten
14. Sep 2026
Marc Pernollet wird Standortverantwortlicher Chur bei Axelion
Axelion wächst und eröffnet einen neuen Standort in Chur. Mit Marc Pernollet wurde ein ausgewiesenen IT-Profi gewonnen, der den Aufbau vor Ort weiterentwickeln soll.
3 Minuten
14. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
ICT-Löhne stagnieren - Spezialisten bleiben gefragt - ICT-Salärstudie 2026
Der Schweizer ICT-Arbeitsmarkt tritt bei den Löhnen weitgehend auf der Stelle. Der Gesamtmedian steigt 2026 nur noch um 0,2 Prozent. Deutlich besser entwickeln sich die Saläre hoch spezialisierter Fachkräfte. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI, Cloud, Cybersecurity und Daten.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige