Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Router-Set TP-Link BE25 (BE3600) im Test

Für einen Preis von 363 Franken lanciert Netzwerkspezialist TP-Link sein Einsteiger-Mesh-Set Deco BE25 (BE3600). Computerworld hat das Dreierpaket im flunderflachen Design unter die Lupe genommen.
TP-Links günstiger Mesh-3er-Pack mit Wi-Fi 7
© (Quelle: TP-Link)

Die drei identischen Adapter des Herstellers bauen untereinander ein Wi-Fi-7-Mesh-Netzwerk mit einem maximalen Datentempo von 3,6 Gbit/s auf (2,4 GHz: max. 688 Gbit/s, 5 GHz: 2'882 Gbit/s), und sind dazu auch noch mit entsprechenden Funktionen wie etwa der MLO-Funktion (Multi-Link-Operation) und Verschlüsselungsstandard WPA3 ausgestattet. Summa summarum sollen mit den drei Geräten im Verbund grössere Wohnungen und Häuser mit bis zu 6 Zimmer oder konret bis zu 621 Quadratmeter abgedeckt werden. Laut TP-Link können ausserdem «über 150 Endgeräte» vom schnellen Wi-Fi-7-Tempo profitieren.

TP-Link BE25: die Anschlüsse auf einem Blick © Quelle: TP-Link

Bestandteil des Schachtelinhalts sind neben den drei Adaptern und entsprechenden Netzgeräten zur Stromversorgung noch ein flaches Ethernetkabel sowie eine Anleitung zur Inbetriebnahme. Jeder Adapter bietet zwei GBit-LAN-Ports, ein USB-Port fehlt leider. Gefunkt wird per Dualband: Auf dem N-Band mit bis zu 688 Mbit/s auf dem 5-GHz-Frequenz-Kanal schaufelt jeder Adapter maximal 2882 Mbit/s von A nach B. Die drei Geräte nutzen wahlweise WLAN oder/und eine vorhandene Ethernet-Kabelverbindung als «Backhaul» zur Kommunikation untereinander, um anstehende Daten schnellstmöglich zu transportieren.

Tipp: Wenn Sie mehr über WiFi-7 erfahren wollen, finden Sie hier im folgenden kurzen, englischsprachigen Video die Features des aktuellen Funkstandards:

Die Inbetriebnahme

TP-Links Deco-App: übersichtliches Menü © Quelle: PCtipp

Die Inbetriebnahme ist einfach und schnell erledigt: Im ersten Schritt wird die kostenlose «Deco»-App (Android- und iOS) heruntergeladen und danach auf dem Smartphone gestartet. Direkt danach gilt es noch das passende Deco-System auszuwählen (in unsrem Fall eben «BE25»). Danach übernimmt die App direkt das «Kommando, und fordert den Nutzer auf, den QR-Code, der sich auf der Unterseite eines jeden der drei Mesh-Adapter befindet, zu scannen. Nun wird der Adapter mit seinem Ethernet-Port an den Router per mitgeliefertem LAN-Kabel verbunden! Allerdings gilt es, diesen zuerst auszuschalten, um ihn nach etwa einer Viertelminute wieder einzuschalten. Dadurch wird das erste Deco-Gerät «hinter» dem Modem korrekt eingebunden und stellt so quasi die Basis des Deco-Verbunds.

Deco-App: viele Einstellmöglichkeiten

Deco-App: erkennt Sicherheitslücken © Quelle: TP-Link

Das Minitool fragt im Anschluss nach weiteren Adaptern, und bindet diese nacheinander in das Mesh-Netzwerk ein, um das gesamte Netzwerk auf diese Art und Weise sukzessive zu erweitern. Am Ende der Installation können dann in gewohnter Weise noch die zusätzlichen Einstellungen wie etwa das Gastnetzwerk nach Gusto erledigt werden. Der Hersteller spendiert dem flotten Dreier dazu sein bekanntes «HomeShield»-Sicherheitspaket (vom Hersteller Avira), allerdings nur in der Basic-Variante. Wer mehr will, sollte sich eine der kostenpflichtigen «Abonnementoptionen» zulegen. Hier gibt es dann u.a. die Kindersicherung oder auch den IoT-Gerätschutz. Summa summarum vergingen für die gesamte Grundinstallation etwas mehr als eine halbe Stunde, bis unser Mesh-Netzwerk betriebsbereit war.

Tempo und Fazit

TP-Link BE25 (BE3600): für Wi-Fi-7-Einsteiger © Quelle: TP-Link

Gutes Tempo, enorme Abdeckung: Bezüglich des von uns durchgeführten Tempotests heben wir bei dem TP-Link-Einsteiger-Set den Daumen. Der Reihe nach: Die drei TP-Link-Mesh-Geräte wurden dazu gleichmässig im Haus (Untergeschoss, Mittelteil und Dachboden) verteilt, danach an verschiedenen Positionen Speed respektive Empfangsqualität ermittelt.

Das Ergebnis: Nicht nur das Haus wurde komplett abgedeckt, auch ausserhalb, bis ca. 15 Meter, hatten wir Funkempfang, mit dem sich Videos noch ruckelfrei streamen liessen. Bei direktem Sichtkontakt zwischen den Mesh-Knoten direkt beim Modem-Router und unserem Testnotebook Lenovo Yoga 7 Slim Aura Edition (mit BE201-Wi-Fi-7-Chip) haben wir einen Datendurchsatz von starken 1690 Mbit/s gemessen. Aufgrund der Funktion «Seamless-Routing» (hierbei wechselt der Client (=Notebook) immer automatisch zum optimalen Funksender, dessen Signal am stärksten empfangen wird) bleibt das Tempo hoch und lag im Durchschnitt bei 710 Mbit/s. Bei einer Gesamtentfernung von zirka 150 Meter zum Mesh-Netzwerk brach die Verbindung allerdings ab.

Fazit: TP-Links günstiger Dreierpack Deco BE25 ist ein gelungenes Wi-Fi-7-Einstiegsset. Profitieren können Häuser, aber auch grosse Wohnungen. Dank durchdachter App ist die Inbetriebnahme sehr einfach und schnell erledigt.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Reichweite
  • zwei Gigabit-LAN-Ports
  • Backhaul per WLAN oder Ethernet
  • Deco-App
  • Kein USB-Port
  • «nur» 160-MHz-Kanalbreite
  • kein 6-GHz-Band

Details:  Mesh-Set, drei baugleiche Mesh-Geräte, vier interne Antennen (pro Gerät), Wi-Fi 7, Dualband (688 + 2882 Mbit/s), 2 × 2,5 Gbit-LAN (pro Adapter), MLO (160 MHz), Deco-App, VPN, WPS, Reset, WPA3, div. Funktionen wie Gastnetzwerk, HomeShield, 2 Jahre Bring-In

Preis:  Fr. 363.-

Infos: 
Hardware
Anzeige

Neueste Beiträge

Die neue Generation der Foldable-Smartphones - Quadratisch, praktisch, aber auch gut?
Smartphones zum Falten setzen verstärkt auf handliche Abmessungen. Aktuelle Falt-Handys orientieren sich beim Aussendisplay immer häufiger am kompakten Reisepassformat. Ein Überblick über Modelle, Technik, Gerüchte um Apples erstes Falt-Handy und deren Alltagstauglichkeit.
8 Minuten
8. Sep 2026
yallo bringt Travel eSIM für mobile Daten in über 160 Destinationen
yallo bietet neu eine eSIM-Lösung für günstige Datenpakete beim Roaming, die Kunden von allen Mobilfunkanbietern zur Verfügung stehen. Reisende können ihr Datenpaket fürs Ausland bereits vor der Abreise in der yallo Travel eSIM App auswählen und bei der Ankunft im Ausland sofort zu günstigen Tarifen online gehen.
3 Minuten
Motorola zeigt auf der IFA ein neues Smartphone und eine Smartwatch
Mit dem Edge 70 Plus bringt Motorola ein weiteres Mittelklasse-Smartphone. Ausserdem zeigt der Hersteller auf der IFA eine Edition des Razr 70 mit edlen Swarovski-Steinen und die sportliche Smartwatch Moto Watch Ultra.
3 Minuten
8. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Die Diskette wird 50 Jahre alt - Geschichte
Die Diskette feiert dieser Tage den 50. Geburtstag und dokumentiert eindrücklich die Miniaturisierung. Denn auf einem heutigen MicroSD-Kärtchen hat die Datenmenge von 4,5 Millionen der ersten 8-Zoll-Floppys Platz.
3 Minuten
27. Sep 2021
Navimow/Segway H5 Pro: Rasenpflege deluxe - IFA 2026
Segway Navimow könnte mit dem auf der IFA (4. bis 8. 9. 2026 in Berlin)  präsentierten H5 Pro der ganz grosse Wurf gelungen sein. Der Mähroboter verspricht eine nahtlose Kombination aus präziser Sensorik, hoher Geländegängigkeit und konsquentem Kantenmähen.
4 Minuten
3. Sep 2026
Mähroboter Navimow Segway X420E im Test - Formel-Eins-Rasierer
Das Auge rasiert mit: Navimows X420E sieht nicht nur schnittig aus, sondern arbeitet auch so. Der Hersteller empfiehlt den vollautomatischen Rasenpfleger mit Doppelklingensystem für wellige bis hochgradig unebene Flächen von maximal 84 Prozent Steigung und einer Abdeckung von bis zu 2000 Quadratmetern. Unser Test zeigt, ob die Rechnung aufgeht.
6 Minuten
3. Sep 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige