Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

HP EliteBook 830 G5 im Test

Viele Sicherheits-Features und einfache Wartung - das EliteBook 830 G5 macht fast alles richtig. Überarbeitet wurde seit dem Vorgängermodell unter anderem das Touchpad. Die Maustasten sind nun nicht mehr separat, sondern direkt integriert.
© (Quelle: HP)

Mit dem 13,3 Zoll grossen EliteBook 830 G5 stellt HP sein erstes Ultrabook der neuen EliteBook-800-Reihe vor. Gegenüber den Vorgängermodellen steckt die Neuauflage in einem etwas kantigeren Chassis, das fast komplett aus Aluminium besteht. Mit knapp 1,4 Kilogramm war das EliteBook 830 G5 unter den Testgeräten fast schon ein Schwergewicht.

Neben dem Chassis hat HP bei der EliteBook-800-Reihe auch das Touchpad und die Tastatur überarbeitet. Die vorher separaten Maustasten sind nun im Touchpad integriert, während die spritzwassergeschützte Tastatur einen Trackpoint sowie zwei Collaboration-Tasten erhielt. Damit können Anwender Anrufe direkt entgegennehmen und beenden.

Im HP-Ultrabook finden bis zu 32 GByte RAM Platz, die sich auf zwei Speicher-Slots verteilen und sich ebenso wie die SSD oder der Akku austauschen lassen. Als Schaltzentrale dient eine Core-i5- oder Core-i7-CPU der Kaby-Lake-Refresh-Reihe von Intel. Unser Test- und gleichzeitig das Topmodell mit Core i7-8550U, 32 GByte RAM und einer 1 TByte grossen NVMe-SSD wurde wie erwartet auch von sehr anspruchsvollen, speicherintensiven Anwendungen nicht ausgebremst. Seine effiziente Kühlung liess das Ultrabook dabei maximal 35,8 dB(A) laut werden. Bei Standard-Anwendungen unter Windows sprang der Lüfter relativ schnell, aber dezent an.

Standardmässig verfügt das HP-Gerät über zwei USB-3.1- und einen Thunderbolt-3-Port via USB-C, einen Ethernet-Port in voller Grösse, einen Docking-Anschluss sowie optional über ein LTE-Modul. Ein Kartenleser fehlt.

Hersteller / Modell HP / EliteBook 830 G5 (3JX74EA)
Preis 2.700 Euro
Ausstattung 1)
Betriebssystem Windows 10 Pro
Prozessor / Arbeitsspeicher / Arbeitsspeicher maximal Intel Core i7-8550U / 32 GByte / 32 GByte
Grafikchip Intel UHD Graphics 620
Größe Display / Typ / Auflösung 13,3 Zoll / IPS / 1920 x 1080 Pixel
Massenspeicher / Größe SSD / 1 TByte
USB / Thunderbolt 2 x USB 3.1 Gen. 1 / Thunderbolt 3
SIM-Kartensteckplatz / LTE ● / ●
Kartenleser / Smartcard-Leser ○ / ●
Fingerabdruckscanner / Handvenen-Scanner / TPM 2.0 ● / ○ / ●
Bedienung
Tastatur beleuchtet / Trackpoint ● / ●
Helligkeit Display Netzbetrieb / maximal 323 / 353 cd/m²
Farbtemperatur / sRGB-Farbraumabdeckung 6.068 K / 93,4 %
Schwarzwert / Kontrastverhältnis 0,27 cd/m² / 1185:1
Lautstärke Office-Betrieb / Volllast < 30 / 35,8 dB(A)
Stromverbrauch Office-Betrieb / Volllast 6,2 / 33,5 Watt
Leistung 2)
PCMark 10 3.880 Punkte
Sequenzielles Lesen / Schreiben 2.250 / 1.457 MByte/s
4 K Lesen / Schreiben 46,2 / 97,6 MByte/s
Mobilität
Abmessungen / Gewicht 31,0 x 22,9 x 1,77 cm / 1,38 kg
Kapazität Akku (Wh) 50 Wh

1) Herstellerangaben   2) gemessen   ● ja  ○ nein

Display mit Sichtschutz

Für die Neuauflage seines Business-Ultrabooks verwendet HP ausschliesslich IPS-Displays mit Full-HD-Auflösung. Davon gibt es vier Modelle, die 220, 300 oder 400 cd/m² hell leuchten, wobei es das kleinste auch in einer spiegelnden Touch-Variante gibt. In unserer Konfiguration konnten wir das 300-cd/m²-Display testen, mit dem „SureView“-Sichtschutz als besonderem Feature. SureView schirmt den Bildschirminhalt per Tastendruck gegen seitliche Einblicke ab, indem es die horizontalen Blickwinkel stark einschränkt. Einsetzen sollte man den Privatsphäre-Modus jedoch nur bei guten Lichtverhältnissen, weil er den Kontrast stark verringert. Der verdiente sich ohne das aktivierte Sicherheits-Feature mit einem Kontrastverhältnis von 1.185:1 eine genauso gute Bewertung wie die übrigen Bildparameter.

Mit maximal 353 cd/m² leuchtete das IPS-Panel nicht ganz so hell wie angegeben, eignete sich aufgrund seiner matten Oberfläche aber gut für den Ausseneinsatz.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Leistung:Schnelle CPU
  • bis zu 32 GByte RAM Bedienung:Viele Wartungsmöglichkeiten
  • Ausstattung:Kein Kartenleser Preis:In der Top-Variante hochpreisig
Hardware Business & IT-Strategie Hardware Windows
Anzeige

Neueste Beiträge

Zukunft der Arbeit: KI erweitert menschliche Fähigkeiten
Gartner sieht die Zukunft der Arbeit zunehmend durch die Zusammenarbeit von Mensch und KI geprägt.
3 Minuten
Im Test – Sony Xperia 10 VIII - Mittelklasse-Smartphone
Mit dem Xperia 10 VIII bringt Sony ein kompaktes Mittelklasse-Smartphone auf den Markt, das den Alltagsnutzen in den Vordergrund stellt. Wie es sich gegenüber der Konkurrenz schlägt, verrät unser Test.
4 Minuten
15. Okt 2026
Firmen mit zukunftsweisender Hardware - Hardware
Vom High-End-PC mit ausgeklügelter Kühlung über clevere Peripherie bis zu Sicherheitsrobotern: Folgende Firmen zeichnen sich durch besonders zukunftsweisende Hardware aus.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Google-Lautsprecher mit Gemini: Endlich richtig smart. - Test Google Home Speaker
Google-Geräten aus dem Smarthome-Bereich trete ich grundsätzlich mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits üben sie zwar ihren Reiz aus; andererseits schwingt immer der latente Eindruck mit, dass sie für Google nur ein Nebenschauplatz sind, der nicht die nötige Aufmerksamkeit erhält.
7 Minuten
24. Sep 2026
Im Test – Nothing Headphone (1) Pro - Premium-Kopfhörer
Mit gutem Klang zum bezahlbaren Preis hat sich der britische Hersteller Nothing im Kopfhörermarkt einen Namen gemacht. Der neuste Over-Ear prescht in die Premium-Liga vor – für 329 Franken.
5 Minuten
29. Sep 2026
Mähroboter Navimow Segway X420E im Test - Formel-Eins-Rasierer
Das Auge rasiert mit: Navimows X420E sieht nicht nur schnittig aus, sondern arbeitet auch so. Der Hersteller empfiehlt den vollautomatischen Rasenpfleger mit Doppelklingensystem für wellige bis hochgradig unebene Flächen von maximal 84 Prozent Steigung und einer Abdeckung von bis zu 2000 Quadratmetern. Unser Test zeigt, ob die Rechnung aufgeht.
6 Minuten
3. Sep 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige