HP EliteBook 830 G5 im Test
Schnelles Gerät
Mit dem 13,3 Zoll grossen EliteBook 830 G5 stellt HP sein erstes Ultrabook der neuen EliteBook-800-Reihe vor. Gegenüber den Vorgängermodellen steckt die Neuauflage in einem etwas kantigeren Chassis, das fast komplett aus Aluminium besteht. Mit knapp 1,4 Kilogramm war das EliteBook 830 G5 unter den Testgeräten fast schon ein Schwergewicht.
Neben dem Chassis hat HP bei der EliteBook-800-Reihe auch das Touchpad und die Tastatur überarbeitet. Die vorher separaten Maustasten sind nun im Touchpad integriert, während die spritzwassergeschützte Tastatur einen Trackpoint sowie zwei Collaboration-Tasten erhielt. Damit können Anwender Anrufe direkt entgegennehmen und beenden.
Im HP-Ultrabook finden bis zu 32 GByte RAM Platz, die sich auf zwei Speicher-Slots verteilen und sich ebenso wie die SSD oder der Akku austauschen lassen. Als Schaltzentrale dient eine Core-i5- oder Core-i7-CPU der Kaby-Lake-Refresh-Reihe von Intel. Unser Test- und gleichzeitig das Topmodell mit Core i7-8550U, 32 GByte RAM und einer 1 TByte grossen NVMe-SSD wurde wie erwartet auch von sehr anspruchsvollen, speicherintensiven Anwendungen nicht ausgebremst. Seine effiziente Kühlung liess das Ultrabook dabei maximal 35,8 dB(A) laut werden. Bei Standard-Anwendungen unter Windows sprang der Lüfter relativ schnell, aber dezent an.
Standardmässig verfügt das HP-Gerät über zwei USB-3.1- und einen Thunderbolt-3-Port via USB-C, einen Ethernet-Port in voller Grösse, einen Docking-Anschluss sowie optional über ein LTE-Modul. Ein Kartenleser fehlt.
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Display mit Sichtschutz
Für die Neuauflage seines Business-Ultrabooks verwendet HP ausschliesslich IPS-Displays mit Full-HD-Auflösung. Davon gibt es vier Modelle, die 220, 300 oder 400 cd/m² hell leuchten, wobei es das kleinste auch in einer spiegelnden Touch-Variante gibt. In unserer Konfiguration konnten wir das 300-cd/m²-Display testen, mit dem „SureView“-Sichtschutz als besonderem Feature. SureView schirmt den Bildschirminhalt per Tastendruck gegen seitliche Einblicke ab, indem es die horizontalen Blickwinkel stark einschränkt. Einsetzen sollte man den Privatsphäre-Modus jedoch nur bei guten Lichtverhältnissen, weil er den Kontrast stark verringert. Der verdiente sich ohne das aktivierte Sicherheits-Feature mit einem Kontrastverhältnis von 1.185:1 eine genauso gute Bewertung wie die übrigen Bildparameter.Mit maximal 353 cd/m² leuchtete das IPS-Panel nicht ganz so hell wie angegeben, eignete sich aufgrund seiner matten Oberfläche aber gut für den Ausseneinsatz.