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Lesedauer 3 Min.

Fujitsu Lifebook U939 im Test

Das Fujitsu Lifebook U939 ist ein federleichtes Power-Gerät mit vielen Sicherheits­-Features. Allerdings kann der RAM nicht aufgerüstet werden und die Farben sind etwas zu kühl.
Fujitsu Lifebook U939
© (Quelle: Fujitsu)

Hardware: Mit nur rund 900 Gramm Gewicht ist das Fujitsu Lifebook U939 ideal für Vielreisende. Sein Magnesiumgehäuse verleiht dem in Rot-Schwarz oder komplett in Schwarz gehaltenen 13,3-Zoll-Ultrabook eine einzigartige Haptik. Die Oberflächen fühlen sich leicht grobkörnig, aber dennoch hochwertig an und geben den Fingern einen guten Halt. Gleichzeitig macht die Materialwahl das Lifebook U939 trotz Federgewicht ausgesprochen stabil. Speziell die Basiseinheit widerstand im Test selbst energischeren Versuchen, sie zu verwinden oder einzudrücken.

Dünn und leicht bedeutet beim Fujitsu Life­book U939 kein Verzicht auf ein breites Sortiment an Schnittstellen. Neben 2 x Thunderbolt 3, 2 x USB 3.1 Gen. 1, HDMI 1.4 und einem MicroSD-Kartenleser-Port gibt es sogar einen vollwertigen Ethernet-Anschluss, der sich über einen Mechanismus aus dem Chassis ziehen und ausklappen lässt. Weitere Kommunikationsmöglichkeiten sind WLAN 802.11ac und Bluetooth 5.0. Unser Testgerät war zudem mit dem optionalen LTE-Modul ausgestattet. Ähnlich viele Schnittstellen bot unter den Vergleichsgeräten nur das Lenovo ThinkPad X1 Carbon.

Zu den Features des Lifebook U939 zählen auch einige Sicherheitsmerkmale, die das Ultrabook und darauf gespeicherte Daten vor fremdem Zugriff schützen. Dazu gehören TPM 2.0, eine vPro-kompatible CPU (ausgenommen Core i5-8265U), ein Smartcard-Leser, eine Anschlussmöglichkeit für ein Sicherheitsschloss sowie eine Full-HD-Infrarotkamera zur Gesichtserkennung mit Windows Hello. Statt des Standard-Fingerabdrucksensors steht optional der PalmSecure-Scanner zur Auswahl, der einen Nutzer anhand seines Handvenenmusters identifiziert.

In den Windows-Anmeldeoptionen findet sich der Handvenenscanner nicht. Um ihn verwenden zu können, muss er über die Fujitsu-Anwendung Workplace Protect eingerichtet werden, was schnell erledigt ist. Wie bei Dynabook, Lenovo und MSI kümmert sich auch bei Fujitsu ein Update-Tool um die Systemaktualisierung.

Fujitsu / Lifebook U939
Preis ca. 2500 Franken
Ausstattung 1)

Betriebssystem Windows 10 Pro
Prozessor / Arbeitsspeicher Intel Core i7-8665U / 16 GByte
Grafikchip Intel UHD Graphics 620
Display / Auflösung 13,3 Zoll / 1.920 x 1.080 Pixel
Speicher / Größe / Formfaktor SSD / 1 TByte / M.2 2280
Scanner / TPM 2.0 Handvenen / ●
Bedienung

Beleuchtete Tastatur ●
Mattes Display / Touch ● / ○
Helligkeit Display Durchschnitt / maximal 383 / 411 cd/m²
Lautstärke Office-Betrieb / Volllast 30,3 / 32,8 dB(A)
Leistung 2)

PCMark 10 3.947 Punkte
Cinebench R15 OpenGL / CPU 50,1 fps / 550 cb
3DMark Time Spy / Night Raid 428 / 51.06 Punkte
Google Octane 2.0 / Mozilla Kraken 1.1 23.461 Punkte / 1.406 ms
Mobilität

Abmessungen / Gewicht 30,9 x 21,4 x 1,6 cm / 0,9 kg
Akkulaufzeit Office-Betrieb 12:50 Stunden

● ja    ○ nein    1) Herstellerangaben    2) gemessen

Fast 13 Stunden Laufzeit

Als Rechenbasis dient dem Fujitsu U939 ein Intel-Core-Prozessor der achten Generation, je nach Konfiguration wahlweise der Core i5-8265U, der i5-8365U oder - wie bei unserem Testgerät - der Core i7-8665U. Trotz leistungsstarkem Prozessor gehörte das Fujitsu-Gerät zu den besonders leisen Ultrabooks im Test. Sein Lüfter sprang zwar relativ häufig an und war deshalb auch im Office-Betrieb immer mal wieder kurz zu hören, aber das war nie wirklich störend. Selbst unter Volllast blieb sein Rauschen mit 32,8 dB(A) noch sehr dezent.

Die weitere Hardware-Ausstattung umfasst 8 bis 16 GByte fest verlötetes RAM, eine M.2-SSD mit SATA- oder PCIe-Anbindung und ein 1.920 x 1.080 Pixel auflösendes IPS-Panel. Aus seinem 50-Wh-Akku schöpfte das Lifebook U939 die mit Abstand beste Akkulaufzeit. Mit 12:50 Stunden schlug das Ultrabook von Fujitsu sogar den schon sehr ausdauernden Microsoft Surface Laptop 3.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Gewicht:Leichte 920 g Ausstattung:Viele Schnittstellen
  • viel Security
  • Speicher:RAM nicht aufrüstbar Display:Etwas zu kühl
Hardware Business & IT-Strategie Windows
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