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Vodafone versorgt das Universitätsklinikum Frankfurt mit 5G

Die Universitätsmedizin Frankfurt hat den umfassenden Ausbau ihres 5G-Mobilfunk-Netzes mit dem Partner Vodafone erfolgreich abgeschlossen und damit einen zentralen Schritt in der digitalen Weiterentwicklung des Klinikums vollzogen.
Vodafone-Logo im Krankenhaus
© Vodafone

Mobilfunkanwendungen auf 5G-Basis nutzen zu können, ist ein zentraler Aspekt der Digitalisierung in der Medizin. Die Frankfuter Uniklinik hat ihr 5G-Netz zusammen mit Vodafone aufgebaut und das Projekt jetzt mit den letzten Systemeinstellungen und der Integration der mobilen Endgeräte vollständig abgeschlossen. 

Der im Jahr 2022 begonnene 5G-Ausbau wurde im Rahmen des EU-Programms CEF Digital mit rund 3,8 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf 4,5 Millionen Euro. Die Umsetzung erfolgte seit 2022.

Im Rahmen des Projekts wurden über 650 5G-Antennen im Hauptgebäude und auf dem gesamten Klinikgelände installiert. Damit ist eine nahezu vollständige Mobilfunk-Abdeckung im Innen- und Aussenbereich sichergestellt. Ergänzend wurden rund 24.000 Meter CAT7-Kabel sowie 10.700 Meter Lichtwellenleiter (LWL) verlegt. Die Infrastruktur umfasst zudem 458 Distributed Antenna Systems (DOTs), 7 GPS-Antennen, 59 Indoor Radio Units (IRUs), 12 BaseBand-Einheiten sowie 36 Technikräume auf dem Campus.

Stabile Verbindungen und schnelle Daten

Die leistungsfähige Mobilfunk-Versorgung ist im Klinikalltag von zentraler Bedeutung: Ärztliche Teams, Pflegefachpersonen und weitere Mitarbeiter müssen jederzeit zuverlässig erreichbar sein und zunehmend mobile digitale Anwendungen direkt im Versorgungsalltag nutzen können. Gerade in einem komplexen Gebäudeverbund wie der Universitätsmedizin Frankfurt sind stabile Verbindungen und schnelle Datenübertragungen entscheidend für modernste Medizin und Pflege, effiziente Abläufe sowie eine reibungslose Kommunikation. 

Bereits während der Bauphase wurden verschiedene Anwendungsfälle getestet, um die Patientenversorgung durch digitale Anwendungen weiter zu verbessern. Grundlage ist das Förderprojekt «Digitales Universitätsklinikum Frankfurt», das 2018 vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst initiiert wurde. Mit der 5G-Infrastruktur werden diese Projekte auf ein neues technisches Niveau gehoben. Dazu gehören Spezialistenhilfe per Video in Echtzeit, Ultraschall-Untersuchungen mit Live-Beratung und ein 5G-basiertes Ortungssystem für medizinisches Equipment, Laborproben und Betten, das derzeit noch getestet wird.

Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung: «Das Projekt an der Universitätsmedizin Frankfurt zeigt, dass eine leistungsfähige digitale Infrastruktur das Fundament für innovative digitale Anwendungen ist. 5G ermöglicht Datenübertragung in Echtzeit – ein entscheidender Vorteil, insbesondere für Menschen im ländlichen Raum. Sie können sich lange Wege in Spezialkliniken sparen und dennoch von einer Versorgung auf dem Niveau einer Universitätsklinik profitieren. Allein im Rahmen des letzten Mobilfunk-Pakts wurden über 2.500 5G-Standortmassnahmen in ganz Hessen umgesetzt. Die Landesregierung hat dafür die Genehmigungsverfahren bereits mehrfach vereinfacht und unterstützt den Mobilfunk-Ausbau in ländlichen Regionen auch finanziell.»

Mobilfunk
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