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Lesedauer 4 Min.

Navimow/Segway H5 Pro: Rasenpflege deluxe

Segway Navimow könnte mit dem auf der IFA (4. bis 8. 9. 2026 in Berlin)  präsentierten H5 Pro der ganz grosse Wurf gelungen sein. Der Mähroboter verspricht eine nahtlose Kombination aus präziser Sensorik, hoher Geländegängigkeit und konsquentem Kantenmähen.

Navimows H5 Pro: Balsam für den Rasen

© PCtipp

Bildergalerie zum Navimow/Segway H5 Pro

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​Innovatives Kantenmähen und intelligenter Arm: Der Mähroboter Navimow/SegwayH5 Pro erweitert das Portfolio um ein Modell für anspruchsvolle Gartenumgebungen. Ein zentrales Merkmal ist der ausfahrbare EdgeMaestro-Arm, der ein präzises Kantenmähen ohne verbleibende Rasenstreifen ermöglicht. Dadurch soll das manuelle Nacharbeiten mit einem Trimmer weitgehend entfallen. Das Besondere an diesem Aufbau ist das flexible Schneidsystem: Eine einzige Hauptmähklinge führt sowohl die regulären Mähfahrten durch als auch das Feinschneiden an den Rändern. Der Mechanismus passt sich zudem vertikal an Bodenunebenheiten an, wodurch ein gleichmässiges Schnittbild garantiert wird. Bei einer Betriebslautstärke von nur 58 dB(A) soll das Gerät selbst beim Kantenmähen äusserst leise arbeiten, betont der Hersteller.

Navimow/Segway H5 Pro: Mit dem Seitenarm kann nun bis auf Kante geschnitten werden

© PCtipp

KI und Allradantrieb für steiles Terrain

​Für die präzise Orientierung nutzt das Gerät das KI-integrierte EFLS Tri-Fusion-System. Dieses kombiniert LiDAR, optische Erkennung und NRTK-Navigation, um sich dynamisch an komplexe Umgebungen anzupassen. Der überarbeitete EdgeSense 2.0-Algorithmus steuert das Mähverhalten an festen sowie weichen Kanten. Das Fahrwerk basiert auf einem Xero-Turn-Allradantrieb mit Einzelrad-Radnabenmotoren, der extreme Steigungen von bis zu 80 Prozent (38,6 Grad) bewältigen soll. Vertiefungen, Kieswege oder Hindernisse bis zu einer Höhe von 6 Zentimetern werden, so der Hersteller, dank der Hinterradfederung ohne Feststecken überwunden. Die solide Bauweise sorgt trotz des hohen Eigengewichts für optimale Traktion und Bodenschonung, meint Navimow.

Navimow/Segway H5 Pro: mit Allrad-Antrieb ausgestattet

© Pctipp

Sicherheit und aktiver Tierschutz

​Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der umfassenden Hindernis- und Tierschutzerkennung. Das VisionFence 360°-System kombiniert drei KI-Kameras, LiDAR sowie eine thermische Infrarotsensorik. Diese Sensortechnik will Kleintiere wie Igel zuverlässig selbst bei schlechten Lichtverhältnissen oder vollständiger Dunkelheit erkennen. Bei einer Identifikation stoppt der Mähroboter sofort und passt seine Fahrtroute an. Diesen tierfreundlichen Ansatz unterstreicht Navimow durch eine direkte Partnerschaft mit der Organisation Igelhilfe Schulzendorf e.V..

Navimow/Segway H5 Pro: Das Sicherheitssystem mit dem Thermosensor soll Tiere schützen

© PCtipp

Modellvarianten, Marktstart, Preisgestaltung

​Es wird davon ausgegangen, dass die Geräteserie voraussichtlich in zwei Modellvarianten angeboten werden dürfte, welche sich vor allem in ihrer Akkukapazität unterscheiden. Eine etwas günstigere Ausführung könnte sich an Rasenflächen um die 1000 Quadratmeter richten, während die leistungsstärkere Version für Areale von rund 2000 Quadratmetern ausgelegt sein dürfte. Die offizielle Lancierung des Navimow H5 Pro steht derzeit noch nicht final fest. Das Gerät wird voraussichtlich erst im Frühjahr 2027 offiziell zum Verkauf angeboten. Preislich dürfte sich der High-End-Mähroboter im Rahmen zwischen 2000 und 2500 Franken bewegen.

Der Navimow/Segway H5 Pro mit Display und Notfall-Aus-Taste

© PCtipp

Fazit: rassiges Rundumpaket

​Mit dem Navimow H5 Pro bringt Segway ein vielversprechendes Premium-Gerät auf den Markt, das Schwachstellen bisheriger Mähroboter direkt angeht. Ein präzises Kantenmähen mit ausfahrbarem Arm sowie ein umfassender Tierschutz durch Infrarotsensorik sprechen genau die typischen Wünsche von Gartenbesitzern an. Das integrierte Single-Klingensystem, das sich flexibel an Vertikalen und Hängen anpasst, unterstreicht die durchdachte Konstruktion. Die Marktchancen stehen hervorragend, da insbesondere die geländegängige Navigation und die verlässliche Hindernissuche echte Mehrwerte bieten. Der Anschaffungspreis ist zwar nicht ganz billig, aber Qualität darf ja bekanntlich auch etwas kosten. PCtipp wird das Gerät, sobald es erhältlich ist, ausführlich auf Herz und Nieren testen.

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