Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Logitech Lightspeed G325 im Test

Wer ein günstiges, gut klingendes und einfaches Gaming-Headset sucht, macht mit Logitechs Lightspeed G325 nichts falsch. Die Devise heisst: Verbinden und spielen. Wir haben den Ohrenschmeichler getestet.
© Logitech

Bei vielen Games gehört ein Headset zur Grundausstattung. Schliesslich will man sich mit Mitspielern abstimmen oder gemeinsam Strategien besprechen. Entscheidend sind dabei eine einfache Bedienung, ein guter Klang – sowohl über die Kopfhörer als auch über das Mikrofon – und eine stabile Verbindung. Gerade bei Funklösungen ist Letzteres nicht selbstverständlich.

Logitech setzt beim G325 deshalb auf zwei Verbindungswege: Entweder koppelt sich das Headset per Bluetooth oder über den mitgelieferten Lightspeed-Dongle (USB-A) mit der Quelle. Im Test blieb die Verbindung stets stabil – Aussetzer oder Abbrüche gab es keine. Zum Lieferumfang gehören neben dem Headset auch ein USB-Ladekabel sowie eine Kurzanleitung.

Der Lightspeed-Dongle wird mitgeliefert

© Logitech
Schnell verbunden

Die Kurzanleitung kann man eigentlich gleich zur Seite legen. Dongle einstecken, Headset einschalten – fertig. Wenn Technik doch immer so unkompliziert funktionieren würde.

Wer mehr aus dem Headset herausholen möchte, installiert Logitechs G-Hub-Software. Sie zeigt nicht nur den aktuellen Akkustand an, sondern bietet auch einige Einstellungsmöglichkeiten. Dazu gehören etwa eine Begrenzung der maximalen Lautstärke, eine Rauschunterdrückung fürs Mikrofon oder die Einstellung der Stand-by-Dauer. Eine Sidetone-Funktion ist ebenfalls integriert – so hört man die eigene Stimme über das Headset.

Mittels G-Hub-Software kann das Headset konfiguriert werden

© PCtipp

Etwas enttäuscht hat mich der Equalizer. Er bietet lediglich einige wenige Voreinstellungen; einzelne Frequenzen lassen sich nicht manuell einstellen. Zum Glück ist das nicht zwingend nötig: Der Klang überzeugt bereits ohne Nachjustieren.

Leider lassen sich die Frequenzen nicht im Detail steuern

© PCtipp
Komfort für lange Sessions

Eine Gaming-Session dauert selten nur fünf Minuten. Aus der geplanten Stunde wird schnell eine halbe Nacht. Entsprechend wichtig ist der Tragekomfort.

Hier punktet das G325. Die stoffbezogenen Memory-Foam-Polster sitzen weich auf den Ohren, ohne zu drücken. Auch der Kopfbügel bleibt selbst nach längerem Tragen komfortabel. Mit nur 212 Gramm ist das Headset zudem angenehm leicht.

Ein kleiner Kritikpunkt: Die Kennzeichnung für rechts und links ist sehr dezent geraten. Die kleinen Buchstaben musste ich erst suchen.

Die Bedienelemente befinden sich alle hinten am linken Ohrhörer und sind bewusst schlicht gehalten: Einschalter, Bluetooth-Taste, Lautstärkeregler und Stummschalter – mehr gibt es nicht.

Die Polster bestehen aus Memory Foam

© PCtipp
Gefälliger Klang

Der Klang lässt sich zwar nur begrenzt anpassen, doch das ist kaum ein Problem. Schon beim ersten Hören präsentiert sich das G325 mit einem ausgewogenen, angenehmen Klangbild. Bass, Mitten und Höhen sind gut aufeinander abgestimmt, ohne dass eine Frequenz zu dominant wirkt. Auch längere Hörsessions bleiben entspannt.

Ein Hi-Fi-Kopfhörer ist das G325 zwar nicht – dennoch macht auch Musik damit Spass.

Das integrierte Mikrofon sitzt unauffällig vorn am linken Ohrhörer. Zwar nimmt es Umgebungsgeräusche etwas stärker auf als ein ausklappbares Mikrofon, im Test war die Verständigung jedoch in beide Richtungen klar und deutlich.

Bei der Akkulaufzeit verspricht Logitech mehr als 24 Stunden. Die G-Hub-Software zeigte bei uns bei 50 Prozent Ladestand sogar noch rund 30 Stunden Restlaufzeit an – ein sehr guter Wert. 

Fazit: Einfach, bequem, günstig

Das Logitech Lightspeed G325 ist ein preiswertes und unkompliziertes Gaming-Headset. Es setzt auf einfache Handhabung und hohen Tragekomfort. Genau das erfüllt es. Der Klang ist nicht überragend, aber gut und ausgewogen. 

Wer hingegen viele Einstellmöglichkeiten oder Hi-Fi-Qualität erwartet, wird hier nicht fündig – muss dafür allerdings auch deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Testergebnis

gut

  • hoher Tragekomfort, guter Sound, unkomplizierte Bedienung, Preis
  • wenig Einstellungsmöglichkeiten, kein ANC, kein Hi-Fi-Sound

Details: Drahtlos-Kopfhörer, 32-mm-Treiber, Verbindung per Bluetooth oder Lightspeed-Dongle, USB-C, Codecs: LC3, aptX, SBC, AAC, aptX Adaptive, Frequenzgang: 20 Hz bis 20 kHz, omnidirektionales Mikrofon, Akkulaufzeit: 24 h, Gewicht: 212 Gramm, kompatibel mit Xbox, PS5, PC, Nintendo Switch (2)

Preis: ab Fr. 70.–

Infos: Gesehen bei: galaxus.ch

Hardware
Anzeige

Neueste Beiträge

Kostenlose Google Summer Academy 2026
Die «Google Summer Academy» geht im Sommer 2026 bereits in die siebte Runde: Zwischen dem 28. Juli und 15. August bietet Google zusammen mit zahlreichen Bildungspartnern interessierten Personen und KMUs wieder die Möglichkeit, sich kostenlos weiterzubilden und sich so fit für die digitale Zukunft zu machen.
2 Minuten
27. Jul 2026
Experten sehen im nächsten Jahr Entspannung der Speicherkrise
In der zweiten Hälfte des Jahres 2027 soll gemäss Marktforschern das Angebot an NAND-Speicherchips wieder die Nachfrage übersteigen. Das liegt an einer grösseren Produktion, aber auch an der schwachen Nachfrage der Verbraucher.
2 Minuten
30. Jul 2026
EU-Kommission äussert Bedenken zur Ceconomy-Übernahme durch JD.com
Die EU-Kommission prüft die Übernahme von Ceconomy durch den chinesischen Onlinehändler JD.com. Jetzt hat sie erste Bedenken öffentlich gemacht, in denen es um staatliche Subventionen in China geht, die sich auf den hiesigen Wettbewerb auswirken könnten. 
2 Minuten
29. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

KI-Rechenleistung made in Switzerland - Supercomputer
Auf dem Innovationscampus uptownBasel ist der leistungsfähigste kommerzielle KI-Supercomputer der Schweiz in Betrieb gegangen. Die Anlage bietet Unternehmen, Forschung und Behörden Zugang zu Hochleistungsrechenkapazitäten.
4 Minuten
Schweizer Funk-Uhren haben deutsche Zeit - Zeitumstellung
Am Sonntag beginnt die Sommerzeit. Um 02.00 Uhr werden alle Uhren auf 03.00 Uhr eine Stunde vorgestellt. Viele Uhren erledigen dies automatisch. Aber wie eigentlich? Und sollte die Zeitumstellung nicht schon längst abgeschafft werden?
3 Minuten
27. Mär 2024
APWPT warnt vor Wegfall des 600-MHz-Bands für Kreativ- und Eventsektor - Frequenzpolitik
Die Association of Professional Wireless Production Technologies (APWPT) kritisiert Pläne der Telekommunikationsbranche, das 600-MHz-Frequenzband künftig nicht mehr der Kultur-, sondern der Mobilfunknutzung zuzuweisen. Laut einer Analyse des Verbands würde eine solche Umverteilung den gesamtwirtschaftlichen Wohlstand in der EU per saldo um mehrere Milliarden Euro pro Jahr verringern.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige