Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Vom Selfie zum digitalen Zwilling

Das Schweizer Startup Copresence ermöglicht die Erstellung fotorealistischer Avatare mit einem herkömmlichen Smartphone. Die Lösung funktioniert plattformübergreifend und adressiert eine wachsende Nachfrage nach realitätsnaher Präsenz in virtuellen Umgebungen.
Fotorealistische Avatare lassen sich im Handumdrehen erstellen.
© (Quelle: Copresence )

Fotorealistische Avatare finden zunehmend Anwendung in XR-Anwendungen, Games und virtuellen Meetings. Copresence, mit Sitz in Zürich und Heidelberg, hat eine Plattform entwickelt, mit der solche Avatare ohne Studioinfrastruktur oder Spezialwissen erstellt werden können. Ein kurzer Scan mit dem Smartphone genügt, um ein vollständiges 3D-Modell einer Person zu erzeugen. Die generierten Avatare lassen sich direkt in Unity, Unreal oder Blender einbinden und sind kompatibel mit gängigen XR-Headsets wie Meta Quest, Pico, Varjo oder HTC Vive.

Fokus auf Alltagstauglichkeit

Im Unterschied zu herkömmlichen 3D-Scans setzt Copresence auf Technologien, die auch unter suboptimalen Bedingungen nutzbar sind. Eine AI-gestützte Bildkorrektur sorgt dafür, dass selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen ein einheitliches Ergebnis erzielt wird. Die Plattform wurde mit tausenden realen Anwendern getestet, darunter sowohl unabhängige Kreative als auch Studios aus dem Game- und XR-Bereich.

Fotorealistische XR-Telepräsenz für alle, so das Ziel von Copresence. © Quelle: Copresence

«Unsere Vision ist es, fotorealistische XR-Telepräsenz für jeden möglich zu machen – plattformübergreifend und im Alltag. Dafür entwickeln wir Technologien, die Avatare auch unter realen Bedingungen einfach aufnehmbar machen», erklärt Titus Leistner, Founder & CEO, Copresence.

Haargenaue Detailtreue

Ein zentrales Merkmal der Plattform ist das sogenannte „strand-based“ Haar-Scanning. Dabei werden Haare einzeln erfasst und modelliert – eine Funktion, die bislang meist professionellen Studios vorbehalten war. In einem kommenden Update werden zusätzlich Bärte und weitere Frisurenvarianten integriert. Die Technologie wird im August 2025 an der SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt.

Immersive Technologien

Mit der wachsenden Verbreitung immersiver Technologien steigt der Bedarf nach realitätsnaher digitaler Repräsentation. Copresence positioniert sich als europäische Alternative zu den Angeboten grosser Plattformanbieter. Die einfache Nutzung und die plattformübergreifende Verfügbarkeit eröffnen Einsatzmöglichkeiten in der Telepräsenz, der Bildung oder dem virtuellen Kundendienst.

Digitalisierung Künstliche Intelligenz (KI) Künstliche Intelligenz (KI)
Anzeige

Neueste Beiträge

«Sicherheit schafft Vertrauen auf digitalen Marktplätzen» - Mostafa Hassanin, SMG Swiss Marketplace Group
Millionen von Menschen in der Schweiz nutzen Online-Marktplätze wie Ricardo, tutti.ch, Homegate, ImmoScout24 oder AutoScout24. Mostafa Hassanin verantwortet als Group CISO/CSO der SMG Swiss Marketplace Group die Cybersicherheitsstrategie hinter diesen Plattformen. Dabei zeigt sich: KI wird dort eingesetzt, wo sie Risiken schneller erkennbar macht und den Schutz der Nutzer:innen konkret stärkt.
6 Minuten
Kurze Newsletter-Sommerpause - In eigener Sache
Vom 27. Juli bis zum 9. August macht die Computerworld-Redaktion eine kurze Newsletter-Sommerpause. Sie bekommen in diesem Zeitraum keinen Newsletter. Den nächsten Newsletter erhalten Sie dann wieder am 10. August.
2 Minuten
26. Jul 2026
Emporia bringt das Smart.8 mit Display-Garantie
Mit dem Smart.8 bringt Emporia ein Smartphone für die ältere Generation, bei dem ein Schwerpunkt auf dem Schutz des Gehäuses und des Displays liegt, für das es auch eine besondere Garantie gibt.
3 Minuten
23. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Autonomie statt Automatisierung - Agentic Orchestration
Hardware reicht nicht mehr. Ein autonomes Operating Model entkoppelt Entscheidungen vom ERP und nutzt KI-Agenten, um in volatilen Märkten maximale Produktivität und Kapitaleffizienz zu erzielen.
4 Minuten
Outlook: Auf bevorzugten Browser ändern - Nein, ich will nicht Edge
Microsoft Outlook ignoriert neuerdings den im System eingestellten Standard-Webbrowser. So ändern Sie das wieder, falls Sie die Benachrichtigung verpasst haben.
2 Minuten
30. Aug 2023
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige