Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Aargauer Regierung glaubt vorerst nicht an KI-gesteuerte Ampeln

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) würde die Lichtsignalanlagen im Kanton Aargau laut dem Regierungsrat nicht besser machen. Die Ampeln seien bereits jetzt gut eingestellt, hält er in Antwort auf eine Interpellation fest.
© (Quelle: Gemini)

Denn die 226 Aargauer Lichtsignalanlagen werden gemäss Regierungsrat bereits verkehrsabhängig gesteuert. Sensoren und Kameras erfassen die Verkehrslage, die Programme passen sich je nach Tageszeit, Wochentag oder speziellen Ereignissen automatisch an. «Ungenutzte Grünzeiten werden heute bereits weitgehend vermieden.»

Von künstlicher Intelligenz erwartet der Regierungsrat vorerst nur punktuelle Unterstützung. KI könne weder Strassen verbreitern noch Engpässe wegoptimieren, schreibt der Regierungsrat. Stau entstehe an vielen Orten schlicht wegen der hohen Verkehrsdichte.

Auch wenn der Regierungsrat bei den Ampeln derzeit keinen KI-Einsatz vorsieht, steht er neuen Techniken offen gegenüber und sieht in KI-gestützten Verfahren ein erhebliches Zukunftspotenzial. Derzeit bereitet der Kanton ein Pilotprojekt eines ETH-Spin-Offs vor, um Auswirkungen von Baustellen und Störungen auf das gesamte Verkehrsnetz vorherzusagen.

Der Regierungsrat kündigt an, neue Technologien - und damit auch KI - laufend zu beobachten und gezielt dort einzusetzen, soweit sie einen belegbaren Mehrwert bringen. «Der Regierungsrat unterstützt den Innovationsgeist beim kantonalen Verkehrsmanagement, sieht jedoch davon ab, Erwartungen zu wecken, die über das realistisch Machbare hinausgehen.»

Künstliche Intelligenz (KI) Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

Stromverbrauch und Effizienzpotenziale von Rechenzentren in der Schweiz
2024 betrug der Stromverbrauch der Rechenzentren in der Schweiz 2,1 TWh, was ungefähr 3,6 Prozent des Gesamtverbrauchs entspricht. Bis 2030 wird ein Anstieg des Stromverbrauchs der inländischen Rechenzentren auf 2,5 bis 3,2 TWh erwartet. 
3 Minuten
ggs netz übernimmt sämtliche Kommunikationsnetze der GIB-Solutions
Die ggs netz ag übernahm per 1. Mai 2026 sämtliche Kommunikations-netze der GIB-Solutions AG. Mit der Transaktion kommen rund 10’000 Digitalanschlüsse hinzu. Die übernommenen Netze werden künftig über die neu gegründete Tochtergesell-schaft ggs plus ag betrieben.
3 Minuten
Honor: Neue Oberklasse mit zwei Modellen der 600-Serie
Die neuen Honor-Smartphones 600 und 600 Pro sollen in der Oberklasse mit schnellen Snapdragon-Prozessoren und umfangreichen KI-Funktionen der Kameras punkten.
3 Minuten
7. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige