Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Plattform X aufgrund einer Störung weltweit mehrfach "down"

Störungen haben am Montag mehrfach zu einem weltweiten Ausfall des Kurznachrichtendienstes X geführt. Die Website war für Userinnen und User zeitweise nicht erreichbar. Besitzer Elon Musk sprach von einer "massiven Cyberattacke".
© (Quelle: Shutterstock / kovop)

Die Website «allestörungen.ch» vermeldete kurz vor 11 Uhr über 900 Meldungen in der Schweiz. Die Störungen verteilten sich zu zwei Drittel auf Internet-Browser und zu einem Drittel auf Nutzungen über die App. Die meisten Meldungen stammten aus den Räumen Zürich, Basel und Bern. Die Plattform war am Mittag während rund 30 Minuten nicht erreichbar.

Die Störung war international registriert worden. Über 21'000 Meldungen wurden laut Website in den USA verzeichnet. Auch in Rumänien, Thailand, Südafrika, Argentinien und Neuseeland kam es zu Meldungen.

Eine zweite Störung trat am Nachmittag ab zirka 14.30 Uhr für ebenfalls rund 30 Minuten auf. Die Hintergründe waren zunächst nicht klar.

Musk stellt Verbindungen ohne Beweise her

Die Information über eine anhaltende Cyberattacke veröffentlichte Musk als Kommentar zu einem anderen Post. Dieser stellte ohne Beweise zu liefern eine Verbindung zwischen den Demonstrationen gegen Musks US-Regierungsabteilung für staatliche Effizienz (Doge), «angegriffene» Tesla-Geschäfte und der aktuellen Panne auf X her.

Später sagte Musk im TV-Sender Fox Business Network, man sei zwar immer noch nicht sicher, was genau passiert sei - aber die Attacke sei von IP-Adressen «aus dem Gebiet der Ukraine» ausgegangen. Belege dafür gab es zunächst nicht. IP-Adressen, die Computer beim Zugang zum Internet bekommen, sind sehr leicht zu fälschen oder zu verschleiern. IT-Sicherheitsexperten verlassen sich deshalb nie darauf, wenn sie die Herkunft einer Cyberattacke feststellen wollen.

X basiert auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, den Musk im Herbst 2022 für rund 44 Milliarden Dollar kaufte. Nach der Übernahme gab es zunächst mehrfach technische Probleme, weil er bei der Infrastruktur den Rotstift ansetzte. Musk ist aktuell ein Vertrauter von US-Präsident Donald Trump und als Kostensenker in der amerikanischen Regierung unterwegs. Seine Rolle und seine Vorgehensweise sorgen für Kritik und Proteste in den USA.

Hacking X (Twitter) soziale Netzwerke
Anzeige

Neueste Beiträge

Swisscom 2025 mit mehr Umsatz aber weniger Gewinn
Nach der Akquisition von Vodafone Italia präsentieren sich die Zahlen für das Jahr 2025 wie erwartet: Die Swisscom Gruppe steigerte den Umsatz um 36,6% auf CHF 15'048 Mio. Der Reingewinn sank gegenüber dem Vorjahr um 17,6% auf CHF 1'270 Mio.
4 Minuten
12. Feb 2026
Achim Schneider ist neuer Managing Partner bei retailsolutions - SAP Beratung
Das Zuger Retail-Beratungshaus retailsolutions verstärkt sein Mangement mit Achim Schneider. Seit Februar verantwortet er als neuer Managing Partner die globale strategische Weiterentwicklung des Unternehmens.
2 Minuten
12. Feb 2026
Chip macht autonome Autos reaktionsschneller
Forscher der University of Hong Kong, der Beihang University, weitere Kollegen aus China und Saudi-Arabien sowie von der Universität in Cambridge haben einen neue Hardware in Form eines Chips zur schnelleren Reaktion für autonom fahrende Autos und Roboter entwickelt.
2 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Michael Tobler neuer CEO von iWay - Personalie
Der Telekom- und IT-Experte Michael Tobler übernimmt den CEO-Job von Markus Vetterli und soll das Unternehmenswachstum vorantreiben und weitere Marktanteile gewinnen.
3 Minuten
28. Jan 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige