Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

KI in Werbung: New York will Hinweis

Wenn in Werbung per KI generierte Personen statt echter Menschen auftauchen, sollen Verbraucher im Bundesstaat New York künftig darauf hingewiesen werden.
Beispiel einer mit KI-generierten Werbung.
© (Quelle: Gemini Nano Banana Pro)

Das erste regionale Gesetz dieser Art in den USA sieht eine Strafe von 1000 Dollar beim ersten Verstoss vor - und von 5000 Dollar bei weiteren Verstössen.

Die Software ist inzwischen so gut, dass von KI generierte Personen in Bildern und Videos oft kaum noch von echten Menschen zu unterscheiden sind. Wenn solche digitalen Figuren verwendet werden, um Produkte zu verkaufen, müsse es Transparenz geben, damit Verbraucher nicht in die Irre geführt werden, argumentieren die Verfechter des New Yorker Gesetzes.

Erst diese Woche gab es Aufregung um einen Werbeclip mit KI-Personen. McDonald's in den Niederlanden zog ein komplett mit Software generiertes Videos zurück, nachdem es auf Kritik gestossen war.

Trump will keine KI-Gesetze in Bundesstaaten

Allerdings ist unklar, wie lange die New Yorker Vorgabe Bestand haben wird, denn US-Präsident Donald Trump geht nun gegen KI-Gesetze in einzelnen Bundesstaaten vor. Er unterzeichnete einen Erlass, der die US-Regierung anweist, die lokalen Gesetze zu analysieren. Wenn sie mit der Regierungsstrategie bei KI nicht im Einklang seien, solle das Justizministerium dagegen vor Gericht ziehen.

Das Argument der Regierung ist, ein Flickenteppich aus verschiedenen Vorschriften in 50 Bundesstaaten werde den Fortschritt der USA bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz hemmen. Auch die Tech-Branche wurde in Washington mit dieser Position vorstellig. Trump lockerte unterdessen auch zu unter Vorgänger Joe Biden eingezogenen Leitplanken für KI, die Schaden durch die neue Technologie verhindern sollten.

Nur «ideologisch neutrale» KI in Behörden

Das Weisse Haus schreibt in Anlehnung an einen Erlass Trumps zu Künstlicher Intelligenz von Juli vor, dass KI für den Einsatz in Behörden «ideologisch neutral» sein müsse. Die Rechten um Trump warfen Tech-Konzernen in den vergangenen Jahren immer wieder vor, deren Ansichten zu diskriminieren - auch wenn es dabei zum Beispiel um Faktenchecks zu nachweislich falschen Angaben ging. Diese Kritik weiteten sie zum Teil auch auf die KI-Modelle aus.

Künstliche Intelligenz (KI)
Anzeige

Neueste Beiträge

Evatec ordnet mit SAP Cloud ERP sein Projektgeschäft neu
Der Schweizer Anlagenbauer Evatec hat sein ERP in zehn Monaten umgestellt. Einheitliche Prozesse sollen die Kosten im internationalen Projektgeschäft nachvollziehbarer machen. Die Einführung verlangte den Fachbereichen allerdings einiges ab.
6 Minuten
Ruedi Häni wird neuer CFO bei Abraxas
Per 1. April 2027 übernimmt Ruedi Häni die Funktion des CFO und wird Mitglied der Geschäftsleitung von Abraxas. Er folgt auf Rolf Lichtin, der nach fast zehn Jahren vorzeitig in Pension geht.
3 Minuten
Markus Bierl wird Vizepräsident der DSAG
Franke-CIO Markus Bierl übernimmt neben dem Schweizer Ressort auch den stellvertretenden Vorsitz der DSAG. Neuer Vorstandsvorsitzender wird Thomas Henzler. Die Mitglieder haben zudem zwei Positionen im Fachvorstand neu besetzt.
3 Minuten
9. Okt 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Thomas Meier gratuliert zu 40 Jahren Computerworld - Glückwunsch
Herzliche Glückwünsche zum 40-jährigen Jubiläum der Computerworld – Vier Jahrzehnte IT-Kompetenz und Innovation. Thomas Meier CEO, InfoGuard AG gehört zu den prominenten Gratulanten.
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige