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Sunrise markiert, anonymisiert oder blockiert mehr als 46 Millionen Anrufe in acht Monaten

Sunrise schützt Kunden mit gezielten, laufend weiterentwickelten technischen Massnahmen vor Spam-, Spoofing- und anderen unerwünschten Anrufen.
© Sunrise

Mehr als 46 Millionen Anrufe wurden durch Sunrise allein von Januar bis August 2026 als verdächtig, unerwünscht oder illegal gekennzeichnet, anonymisiert oder blockiert. Kundinnen und Kunden erhalten weniger störende, unerwünschte oder potenziell missbräuchliche Anrufe und sind vor betrügerischen Kontaktversuchen, Phishing oder Spoofing geschützt – ohne dass legitime Anrufe dauerhaft blockiert werden.

Sunrise verstärkt Vorkehrungen gegen Rufnummernmissbrauch

Dieses Jahr traf Sunrise weitere Vorkehrungen, um eine verbreitete Form des Rufnummernmissbrauchs zu erschweren. Von Januar bis August 2026 wurden im Rahmen der 2026 branchenweit eingeführten Kennzeichnung mehr als 10 Millionen Anrufe aus dem Ausland markiert, bei denen der Verdacht bestand, dass eine Schweizer Rufnummer missbraucht oder vorgetäuscht wurde.

Sunrise hat mehr als 3 Millionen im Sunrise Netz eingehende Anrufe anonymisiert, nachdem andere Schweizer Telekomanbieter sie zuvor als mutmassliche Spoofing-Versuche gekennzeichnet hatten. Solche Anrufe können für Kundinnen und Kunden besonders schwer erkennbar sein, weil die angezeigte Nummer vertraut oder lokal wirkt. Bei Spoofing wird eine falsche oder manipulierte Rufnummer angezeigt, damit der Anruf vertrauenswürdiger wirkt.

Erkennt Sunrise einen Anruf als potenziell missbräuchlich, wird die Rufnummer vor der Zustellung im Sunrise Netz unterdrückt. Auf dem Telefon erscheint sie je nach Gerät als «Anonym», «Unbekannt» oder «Unbekannter Anrufer». Bei der Weiterleitung eines solchen Anrufs an einen anderen Telekomanbieter wird der Verdacht auf Rufnummernmissbrauch mitgegeben. So können auch andere Anbieter den Anruf korrekt einordnen und ihre Kundinnen und Kunden besser schützen.

Sunrise hat die branchenweite Kennzeichnungspflicht in einer Arbeitsgruppe mit dem Bundesamt für Kommunikation BAKOM initiiert und massgeblich mitgeprägt. Die Grundlage dafür haben die Schweizer Telekomanbieter gemeinsam erarbeitet; das BAKOM hat sie genehmigt. Der daraus entstandene regulatorische Rahmen gilt verbindlich für alle in der Schweiz registrierten Anbieter. Für vorgetäuschte Schweizer Festnetznummern gilt die Kennzeichnung seit dem 1. Januar 2026, für Schweizer Mobilnummern seit dem 1. Juli 2026.

Von Sperrlisten zum umfassenden automatischen Schutz

Über die vergangenen Jahre hat Sunrise ein mehrstufiges, automatisiertes Schutzsystem aufgebaut, das laufend weiterentwickelt und an neue Missbrauchsmuster angepasst wird, wodurch Kundinnen und Kunden wirksam geschützt sind.

Erste Anruf-Filter, die auffällige Anrufmuster erkannten und verdächtige Nummern vorübergehend blockierten, wurden bereits vor mehr als acht Jahren im Sunrise Netz eingeführt. Seit 2021 schützt ein intelligenter Anruf-Filter alle Kundinnen und Kunden automatisch und kostenlos. Anders als eine einfache statische Sperrliste reagiert dieser Filter auf auffälliges Anrufverhalten. Geht von einer Nummer in kurzer Zeit eine ungewöhnlich hohe Zahl von Anrufen ein, wird sie vorübergehend gesperrt.

Dieses ausgeklügelte Schutzsystem hilft dabei, verdächtige Anrufe früher zu erkennen, besser einzuordnen und konsequenter zu entschärfen. Kundinnen und Kunden waren noch nie so umfassend geschützt wie heute. Dieser Schutz ist gerade im Herbst wieder besonders relevant: Auf das Jahresende hin nimmt die Zahl unerwünschter und teilweise missbräuchlicher Kontaktversuche erfahrungsgemäss zu, weil dann viele Verträge und Policen teilweise auslaufen. Sunrise schützt Kundinnen und Kunden insbesondere vor verdächtigen, betrügerischen oder anderweitig missbräuchlichen Anrufen.
 

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