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Lesedauer 3 Min.

Gefälschte Migros-Umfrage lockt mit kostenloser Lebensmittelbox

Eine gefälschte Migros-Umfrage verspricht als Belohnung eine kostenlose Lebensmittelbox. Wer die Umfrage ausfüllt und das vermeintliche Geschenk anfordert, wird auf eine betrügerische Bestellseite weitergeleitet.

Die gefälschte Migros-Webseite

© Cybercrimepolice

cybercrimepolice.ch der Kantonspolizei Zürich muss wieder eine Warnung aussprechen. Diesmal geht es um Phishing im Namen von Migros.

Die Betrugsmasche

Die Nachricht gibt sich als Angebot des «Migros Kundenservice» aus. Angeblich erhalten ausgewählte Kundinnen und Kunden nach der Teilnahme an einer kurzen Umfrage eine Migros-Lebensmittelbox im Wert von CHF 49.90 kostenlos. Ein Klick auf «Umfrage starten» führt auf eine gefälschte Migros-Webseite.

Dort werden mehrere Fragen zu Einkaufsgewohnheiten, Migros-Produkten, der Cumulus-Karte und der Migros-App gestellt. Nach Abschluss der Umfrage wird behauptet, die kostenlose Lebensmittelbox könne nun angefordert werden. Hinweise auf eine begrenzte Stückzahl und andere vermeintliche Interessenten sollen zusätzlichen Zeitdruck erzeugen und zu einer schnellen Bestellung verleiten.

Cybercrimepolice: Fake Migros-Umfrage

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Anschliessend gelangen die Opfer auf eine betrügerische Bestellseite, auf der sie Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben sollen. Erst dort wird ersichtlich, dass für die angeblich kostenlose Lebensmittelbox doch ein kleiner Betrag verlangt wird. Wer seine Kreditkartendaten eingibt, riskiert, dass ein höherer Betrag abgebucht und die Karte für weitere kostenpflichtige Dienstleistungen belastet wird.

Die betrügerische Bestellseite

© Cybercrimepolice

Was muss ich tun

  • Leiten Sie potenzielle Betrugs-E-Mails an Cybercrimepolice.ch weiter.
  • Ignorieren Sie das E-Mail und löschen oder verschieben Sie es in Ihren Junk- resp. Spam-Ordner.
  • Folgen Sie niemals Links aus E-Mails, SMS, etc. oder von anderen Websites, da diese optisch verändert sein können.
  • Geben Sie nie sensible Daten von sich preis, wenn Sie vorgängig keine gründlichen Abklärungen getätigt haben.
  • Im Zweifelsfall ist es ratsam, direkt beim betreffenden Unternehmen nachzufragen, um die Seriosität des E-Mails zu klären.

Ich habe meine Daten preisgegeben

  • Informieren Sie umgehend Ihr Finanzinstitut und lassen Sie die involvierten Bank-/Debitkarten sperren.
  • Falls Sie den Betrügern Ihre Adressdaten übermittelt haben, seien Sie in naher Zukunft wachsam, was ungewöhnliche Bestellungen oder Rechnungen in Ihrem Namen angeht, die Sie nicht in Auftrag gegeben haben.
  • Begeben Sie sich nach telefonischer Voranmeldung zu Ihrer örtlichen Stelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.
Phishing
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