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Cybersicherheit im Finanzsektor - BACS und Swiss FS-CSC stärken Zusammenarbeit

Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und das Swiss Financial Sector Cyber Security Centre (Swiss FS-CSC) vertiefen ihre Zusammenarbeit, um die Cybersicherheit im Schweizer Finanzsektor weiter und nachhaltig zu stärken.
© (Quelle: Swiss FS-CSC)

Mit der Kooperationsvereinbarung bündeln sie ihre Kräfte und setzen gemeinsam gezielte Massnahmen gegen wachsende Cyberbedrohungen um.

Der Schweizer Finanzplatz zählt zu den bedeutendsten weltweit. Ein erfolgreicher Cyberangriff kann nicht nur gravierende wirtschaftliche Folgen für einzelne Finanzinstitute haben, sondern auch das Vertrauen in den gesamten Finanzplatz und seine Funktionsfähigkeit untergraben. Angesichts dieser Bedrohungslage ist eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen dem Bund und dem Finanzsektor wichtig. Daher haben das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und das Swiss Financial Sector Cyber Security Centre (Swiss FS-CSC) ihre Partnerschaft ausgebaut und eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft ist der strukturierte Austausch von Informationen über Bedrohungen, Risiken, Methoden und Trends im Bereich der Cybersicherheit. Damit soll die Widerstandsfähigkeit des Finanzsektors gegenüber Cyberbedrohungen erhöht und das Schutzdispositiv kritischer Infrastrukturen gezielt verbessert werden.

Neue Vereinbarung stärkt Cybersicherheitskooperation im Finanzsektor

Mit der Vereinbarung wird die Grundlage geschaffen, dass einzelne Analystinnen und Analysten des Swiss FS-CSC Zugang zu sektorrelevanten Informationen des BACS erhalten. Diese werden genutzt, um finanzmarktspezifische Analysen zu erstellen, neue Angriffsvektoren und Bedrohungsmuster zu identifizieren sowie fundierte Lagebilder für den Sektor zu entwickeln. Die Ergebnisse dieser Analysen werden den Mitgliedern des Swiss FS-CSC zur Verfügung gestellt und über den nationalen Cyber Security Hub (CSH) des BACS veröffentlicht.

Das BACS stellt dafür den organisatorischen und fachlichen Rahmen sicher. Die Analysten des Swiss FS-CSC werden in bestehende Arbeitsprozesse des BACS eingebunden, arbeiten jedoch unabhängig und unterliegen der Weisungsbefugnis des Swiss FS-CSC.

Neue Partnerschaft setzt auf flexible Weiterentwicklung

Die neue Partnerschaft ist modular aufgebaut und offen für eine schrittweise Weiterentwicklung, um künftige Bedürfnisse des Finanzsektors optimal zu integrieren. Die Vereinbarung wurde durch Florian Schütz, Direktor des BACS, sowie durch August Benz, Präsident des Swiss FS-CSC, und Alexandra Arni, Geschäftsführerin des Swiss FS-CSC, unterzeichnet.

Über Swiss FS-CSC

Der Verein Swiss FS-CSC zielt im Rahmen einer Public-Private Partnership darauf ab, die Widerstandsfähigkeit des Finanzsektors gegen Cyberrisiken zu verbessern und eine Partnerschaft zwischen Finanzinstituten und Behörden in strategischen und operativen Fragen zu pflegen. Der Verein wurde am 5. April 2022 in Zürich gegründet und hat inzwischen über 170 Mitglieder, darunter Banken, Rück-/Versicherungen, die Schweizerische Nationalbank (SNB), SIX, Wertpapierhäuser, Finanzdienstleister, Asset Manager, Liechtensteinische Finanzinstitute und Branchenverbände. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA, das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) unterstützen den Verein als Affiliates und wirken in seinen wichtigen Gremien mit.

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