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Westcon-Comstor bündelt Vertrieb in DACH

Mit einer neuen Vertriebsorganisation bündelt Westcon-Comstor seine Aktivitäten in der DACH-Region. Die Leitung übernimmt Jens Gerken, der die Zusammenführung der bisherigen Strukturen vorantreiben soll.

Jens Gerken, Vice President of Regional Sales DACH bei Westcon-Comstor

© Westcon-Comstor

Westcon-Comstor richtet seinen Vertrieb im deutschsprachigen Raum neu aus und führt die bislang getrennten Sales-Organisationen der Geschäftsbereiche Westcon und Comstor zusammen. Ziel ist es, Strukturen zu vereinfachen und die Zusammenarbeit mit Herstellern und Partnern konsistenter zu gestalten. Die Leitung der neuen Organisation übernimmt Jens Gerken als Vice President of Regional Sales DACH.

Mit der Neuausrichtung verfolgt der Distributor einen integrierten Ansatz über alle Kernfelder hinweg – Cybersecurity, Networking und Hybrid-Cloud. Künftig sollen Partner unabhängig vom jeweiligen Technologie-Schwerpunkt auf eine einheitliche Vertriebsorganisation zugreifen können.

Für den Channel bedeutet das vor allem klarere Zuständigkeiten und weniger Reibungsverluste in der Zusammenarbeit. Bislang getrennte Ansprechpartner und Prozesse werden zusammengeführt, um insbesondere bei komplexeren Projekten eine durchgängige Betreuung zu ermöglichen.

Auch die Projektabwicklung soll künftig nach einem einheitlichen Modell erfolgen – nicht nur in DACH, sondern europaweit. Grundlage ist eine zentrale Plattform, über die Prozesse standardisiert und skaliert werden sollen.

Fokus auf Skalierbarkeit und klare Zuständigkeiten

Hintergrund der Neuorganisation ist der Versuch, die gewachsene Struktur des Distributors zu vereinfachen. Unterschiedliche Organisationseinheiten und regionale Besonderheiten hatten bislang zu einer gewissen Komplexität geführt.
Mit der integrierten Sales-Struktur will Westcon-Comstor diese reduzieren und gleichzeitig die Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen. Der Ansatz: klare Verantwortlichkeiten im Vertrieb, abgestimmte Go-to-Market-Strategien und eine engere Verzahnung mit Herstellern.

Gerade für international tätige Partner soll es damit einfacher werden, Projekte über mehrere Länder hinweg umzusetzen. Gleichzeitig soll auch der Zugang für kleinere, wachsende Reseller erleichtert werden, die bislang mit unterschiedlichen Strukturen konfrontiert waren.

Gerken übernimmt Aufbau der neuen Organisation

Mit Jens Gerken setzt das Unternehmen auf einen Manager mit langjähriger Channel-Erfahrung. Er war zuvor unter anderem für SoftwareOne, Crayon und Insight Enterprises tätig und hat dort Vertriebsorganisationen aufgebaut und gesteuert.

In seiner neuen Rolle verantwortet er die Umsetzung der europäischen Go-to-Market-Strategie in der DACH-Region. Dazu gehört neben der Integration der Teams auch die Weiterentwicklung der Partnerbetreuung sowie die Abstimmung entlang der gesamten Channel-Supply-Chain.

Gerken soll die Organisation von München aus führen und die Verzahnung der bisherigen Einheiten vorantreiben. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der operativen Umsetzung – also weniger auf Ankündigungen als auf funktionierenden Prozessen im Tagesgeschäft.

Teil einer europäischen Gesamtstrategie

Die Neuausrichtung in DACH ist Teil eines grösseren Umbaus auf europäischer Ebene. Westcon-Comstor hatte bereits zuvor angekündigt, seine Vertriebsorganisation zu vereinheitlichen und stärker auf gemeinsame Prozesse auszurichten.

Die Integration der Sales-Teams gilt dabei als zentraler Schritt, um ein durchgängiges Betriebsmodell zu etablieren. Ziel ist es, Herstellern einen einheitlichen Marktzugang zu bieten und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Resellern effizienter zu gestalten.
Für den Channel bleibt abzuwarten, wie schnell die neuen Strukturen im Alltag greifen. Entscheidend wird sein, ob die versprochene Vereinfachung tatsächlich zu spürbaren Verbesserungen in Prozessen, Zuständigkeiten und Projektabwicklung führt.

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