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OnePlus setzt erneut den Verkauf in Deutschland aus

Wegen eines Patentstreits mit InterDigital muss OnePlus erneut alle Smartphones aus seinem deutschen Onlineshop entfernen. Auch Oppo, Realme und Vivo sind offenbar wieder betroffen.
© (Quelle: OnePlus)

Erst in diesem Frühjahr hatte OnePlus nach einer Einigung seiner Mutter Oppo im zweijährigen Patentstreit mit Nokia, der ein gerichtliches Verkaufsverbot bedingte, wieder angefangen, Smartphones in seinem deutschen Onlineshop zu verkaufen. Doch jetzt wurde dieser wieder ausgesetzt, da ein weiterer Disput - diesmal mit InterDigital - vor dem Landgericht München I ausgetragen wird.

Der US-Entwickler hält Lizenzen im 5G-Bereich, für die Oppo sowie die ebenfalls im Umfeld der chinesischen BBK-Gruppe agierenden Hersteller Realme und Vivo offenbar keine Gebühren zahlen. InterDigital hat in Deutschland im Frühjahr auch ein Verkaufsverbot für Smartphones von Lenovo und seiner Tochter Motorola erwirkt, das aktuell noch besteht.

Die Auswirkungen des erneuten Verkaufsverbots für OnePlus auf den Markt dürften allerdings gering sein, denn die Chinesen haben seit dem Comeback lediglich über ihren Onlineshop geringe Stückzahlen verkauft. Bei Oppo wurde die angekündigte Rückkehr auf den deutschen Markt bisher ohnehin nicht umgesetzt und Realme sowie Vivo haben sich zu ihren Deutschland-Plänen gar nicht geäussert.

Auch wenn die offiziellen Onlinestores für Deutschland keine Smartphones der betroffenen Hersteller mehr anbieten, können diese aber weiterhin über Onlineshops im Ausland bezogen werden, auch bei Amazon sind sie noch zu finden.

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